Ernst Ludwig Heim (1747 bis 1834) 1. Teil

Ernst Ludwig Heim
ERNST LUDWIG HEIM, Briefmarke von 1984.

Als ihn in seiner Praxis eine ziemlich überkandidelte Schauspielerin aufsuchte, lautete Heims Diagnose:

Ihnen fehlt gar nichts, gute Frau. Sie brauchen nur ein paar Tage lang unbedingte Ruhe.

„Gar nichts“ zu haben, das passte der Dame aus dem Königlichen Schauspielhaus ja nun gar nicht:

Aber sehen Sie sich doch nur meine belegte Zunge an!

Die braucht auch Ruhe.

= = =

S;=)

Bei einer Gesellschaft wurde Dr. Heim von einem „Heilpraktiker“, den er für einen ausgesprochenen Quacksalber hielt, immer wieder als „Herr Kollege“ angesprochen, bis Heim sich das mit deutlichen Worten verbat.

Das verstand der andere nun überhaupt nicht:

Warum? Wir üben doch den gleichen Beruf aus!

Heim bestätigte:

Sicher, wie Optiker und Tischler. Beide machen Brillen.

= = =

S;=)

Zur letzten Ruhe fand Dr. Heim in Kreuzberg auf den Friedhöfen am Halleschen Tor.

Ernst Ludwig Heim kann drum als Thema in meine Kreuzbergführung eingebunden werden. Näheres unter 030-693 16 49 (Herbert-Friedrich WiTzel) oder per Mail: herbert_f_witzel(at)web.de

 

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