Sonntag, 16. März 2014 – Witzels Tagblatt Nr. 39

Sonntag, 16. März 2014

  1. Sonntagsmusik ist heute der DAVENPORT BLUES des genialen Bix Beiderbecke (der die deutsche Romantik in den Jazz hineingebracht hat), hier kongenial auf dem Kornett nachgespielt von Alex Welsh;

  2. Bild des Tages von Johann Wilhelm Brücke: Berlin, Unter den Linden am Zeughaus, mit Blick auf das Alte Museum und den Dom;

  3. Spruch zum Tage von Anton Tschechow;

  4. Kalendergeschichte, diesmal vom zarten Mann Robert Walser über einen Dichter;

  5. Vorlesung, Platonow;

  6. Fortsetzungsgeschichte MATA HARI;

  7. Modeempfehlung.

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  1. Sonntagsmusik, „Davenport Blues“:

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S;=)

  1. Bild des Tages
Johann Wilhelm Brücke
Johann Wilhelm Brücke: Berlin, Unter den Linden am Zeughaus, mit Blick auf das Alte Museum und den Dom (1839).

„Berlin wurde aus dem Kahn erbaut“ – hier ist das gut zu sehen.

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S;=)

Spruch zum Tage

Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.

ANTON TSCHECHOW.

Kalendergeschichte:

Tünnes ist genervt von diesem Stubentiger. Er hat das Gefühl, dass die Katze von seiner Frau mehr Aufmerksamkeit bekommt als er selbst. Also beschließt er, die Katze heimlich loszuwerden. Er will sie einfach aussetzen und dann seiner Frau erzählen, das blöde arrogante Viech sei einfach davongelaufen. Gedacht, getan – so dachte er.

Tünnes nimmt die Katze mit ins Auto, fährt 20 Häuser weit bis zur Domplatte, setzt sie aus und fährt wieder heim.
Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da.

„Na gut“, denkt sich Tünnes, „die Strecke war einfach zu kurz.“
Er setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt 5 Kilometer weit auf der anderen Rheinseite und setzt sie dort aus. – Zwanzig Minuten nach ihm ist die Katze auch wieder zu Hause.
„Jetzt reicht es aber!“, denkt sich Tünnes, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 50 Kilometer weit aus Köln raus, dann durch den Wald, über eine Brücke, dann nach rechts, dann nach links und schließlich setzt er die Katze mitten im Wald auf einer Lichtung aus.
Eine halbe Stunde später ruft Tünnes zu Hause an und fragt seine Frau:

Ist die Katze da?

Ja, Tünnes, warum?

Hol sie mal ans Telefon, ich hab mich verfahren.

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S;=)
Vorlesung:

http://volkslesen.tv/49-12-taenzer-lesen-anton-tschechow/

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S;=)

Fortsetzungsgeschichte MATA HARI

fällt heute aus, geht Dienstag weiter — tut mir leid, aber ich muss gleich zu einem VHS-Seminar hier in Neukölln (als Teilnehmer, der bezahlt hat) zum Thema: Wie drehe ich einen Dokumentarfilm, ohne dass die Leute einschlafen?

= = = = = == ==== ===== =====    S;=)

Modeempfehlung: Heute die Anyonyon-Collection, weil wir nämlich eines Tages das Vorrecht hatten, die Macherin Gaby interviewen und einen Artikel über sie schreiben zu dürfen (unter dem Pseudonym HERMANN SYZYGOS, damals hab ich das gebraucht). Der Artikel kann übrigens hier im „Neuköllner Dschungel“ auf den Seiten acht und neun nachgelesen werden.

Mal sehen, wenn ich das technisch gebacken kriege, dann bringe ich den Artikel hier nächsten Sonntag in meinem Tagblatt.

Aber nun zu Anyonion:

Anyonyon.
So sieht sie aus, die Mode, die uns frisch entgegenkommt wie der Wind beim Fahrradfahren!

http://anyonion.de/collection.html

Hier noch ein wunderschönes Foto, das ich Carl Hatebur zu verdanken hab. Er lichtbildete Gaby bei der Arbeit, und es macht doch auch am Sonntag Spaß, einer hübschen Frau mal bei der Arbeit zuzugucken:

Foto: Carl Hatebur.
Foto: Carl Hatebur.

So wie Sonntag.  – ich wünsche Euch einen schönen!

Morgen – Montag – ist Tagblatts Ruhetat und Ruhetag.

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