GUTE NACHRICHT

Mit guten Nachrichten ist das so eine Sache, weil sie oft schwer zu finden sind und wir vielleicht gar nichts davon wissen wollen. – Unsere Parole heißt: „TROTZDEM“.

Zurück ins Leben.

Dezember 2013. Meine 3-jährige Reha-Arbeitszeit in SILOAH ist zu Ende. Mir ging ganz schön die Muffe. Kein Plan wie’s weitergeht. lch grüble viel und schlafe wenig. Das Arbeitsamt macht Druck mit den skurrilsten und teilweise in humansten Vermittlungsvorschlägen. Dazu „Telefonterror“ von Zeitarbeitsfirmen. 6 Bewerbungen gingen bei mir raus. 5 Absagen hatte ich schon. Ich sacke seelisch richtig in die Knie. Glauben gleich null. Gut, der Druck vom Amt lässt nach. Ich krieg mich wieder ein. Arrangiere mich mit der Situation.
Bin weiterhin ehrenamtlich 3 Tage die Woche in SILOAH. Ich bin resigniert, doch aus Erfahrung weiß ich, dass Gott Wunder tun kann.
Drei Wochen bin ich arbeitsuchend. Folgendes geschieht:
Anruf vom Arbeitsamt. In Gotha (meinem Wohnort) bei der Firma KMD wird ein Hausmeister gesucht. Doch was ist KMD?
Am nächsten Tag bin ich dort und mach mich schlau. Aha, eine Firma mit ca. 80 Leuten. Hauptsächlich wird dort aus Naturstein die Innenausstattung für Jachten hergestellt (Fußböden, Wandverkleidungen, Bäder usw.), auch für Hotels und so.
„Wir brauchen dringend einen Hausmeister. Bei Interesse SCHNELLSTENS Bewerbung abgeben!”, sagt einer, der dort scheinbar was zu sagen hat. Zwei Stunden später liegt meine Bewerbung dort. Aus Zeitgründen per Hand geschrieben — Computer kann ich nicht. 5 Tage später ein Vorstellungsgespräch und Betrtriebsbesichtigung. „Das könnte was sein”, denke ich, zeige Interesse an einem Probearbeitstag. Das geschah gleich am Tag darauf! Ich verabschiede mich beim Produktionsleiter mit folgendem Statement:

Das ist voll mein Ding. Ich will die Stelle.

— „Sie haben einen ganz guten Eindruck hinterlassen“, so der Kommentar. Aber da sind noch einige Bewerber, die er sich ansehen will. Montag 11.00 Uhr soll ich anrufen, dann sagt er ja oder nein. Na toll! Das ist in 4 Tagen! Wie soll ich das aushalten? Kopf-Kino… „Nehmen die mich oder nehmen die mich nicht?”

– Na gut, mehr kann ich nicht tun, denke ich so vor dem HERRN und bekomme Frieden. Doch
jetzt kommt’s: Am Tag darauf um die Mittagszeit nimmt meine Frau einen Anruf entgegen. Am anderen Ende der Produktionsleiter von KMD. „Wir haben uns für Ihren Mann entschieden. Er soll, wenn möglich, sofort anfangen.”

– Als ich das erfuhr, ging mir einer durch. Ich schreie rum vor Freude. Trete auf’s Gas und düse zur Firma. Unterwegs sagt Gott zu mir absolut souverän und dennoch liebevoll: „Ich bin Gott und ich hab‘s drauf. lch stehe über den Dingen. Es ist mir ein Nichts, dir eine entsprechende Arbeitsstelle zu geben.” Völlig durch den Wind und ziemlich verpeilt, trete ich meine ‚neue Stelle an. Unbefristet – Arbeitsklamotten mit Firmenlogo – Halleluja!!!

SILOAH-

Was bleibt mir noch zu sagen:
Hier merke ich, wieviel ich von „Edel” in SILOA gelernt habe. Besonders sein hoher und nerviger „Chicki-Micki-Anspruch” hilft mir jetzt. 8 Wochen sind um. Das Betriebsklima ist echt toll. Keiner, aber auch wirklich keiner lässt den Dicken raushängen. Das beeindruckt mich.

Dieses Wunder berührt mich ganz tief. Es ist wie so’n Kuss von Gott, ein neuer großer Gedenkstein auf meinem Glaubensweg.

 

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