Sa=Sonnabend, 10. Mai 2014 – WiTzels Tagblatt Nr. 81

Sa=Sonnabend, 10. Mai 2014

  1. Tagesmusik Louis Armstrong;
  2. Bild des Tages: Henry Fords „Friedensschiff“;
  3. Spruch zum Tage von Sophokles;
  4. Kalendergeschichte, diesmal von Herbert Witzel;
  5. Vorlesung, Hebammen lesen Bertolt Brecht;
  6. Fortsetzungsgeschichte pausiert noch.

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Da sind zwar diesmal keine Bilder bei, aber Satchmos Sound ist so einzigartig herzerfrischend, dass es sich trotzdem lohnt. Ton ab für Louis Armstrong: „Give Peace A Chance“.

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S;=)

Bild des Tages:

Ford-Peace-Ship.
Henry Fords „Friedensschiff“ Oscar II, mit dem er den Ersten Weltkrieg ausbremsen wollte. Damit machte er sich zwar lächerlich, weil alle dachten, sie gewinnen, aber er hat es wenigstens versucht.

Dieses Foto zeigt das Schiff beim Auslaufen am 4. Dezember 1915. – Na, OK, Henry Ford ist  bei Intensivbänkern wie bei Sozis gleichermaßen verhasst, aber ich muss ja mit beiden nix am Hut haben. – Weil ich seine Aktion sehr liebenswürdig finde, hab ich eine Kurzgeschichte draus gemacht, die gibt es heute und morgen kostenlos als Ebook, wenn nicht gleich, dann wird das jedenfalls im Laufe des Tages freigeschaltet, wie wir das gelernt haben: Mit Compuger geht alles schneller, es dauert bloß länger.

http://www.amazon.de/Fahrt-mit-Ford-Zipfel-Weltfriedensversuch-ebook/dp/B0081RZ90A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1399616130&sr=8-1&keywords=WiTzel+Ford

 

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S;=)

Spruch zum Tage:

Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da.

SOPHOKLES.

 

S;=)

Kalendergeschichte:

Die Generation meiner Eltern und Großeltern hatte wahrlich genug vom Krieg. Das galt sogar für solche Gewohnheits-Feindbilder wie Franz Josef Strauß, der sagte: „Wenn ein Deutscher noch einmal ein Gewehr in die Hand nimmt, dann soll ihm der Arm abfallen.“ – Ich selber bin in Braunschweig noch zwischen Ruinen aufgewachsen und eher vom Frieden begeistert als vom Krieg, denn im Frieden ist viel mehr möglich. Andere sehen das durchaus anders, schließlich wird mit Waffen und anderem Kriegsbedarf noch mehr Geld verdient als mit Rauschgift und Menschenhandel. Und als Kriegsherr ist man ja auch wenigstens mal richtig wichtig, weil man die Kinder anderer Leute in den Tod schicken kann.

 

Heinrich_Zille.
Heinrich Zille: Das Schwein vor dem Krieg und nach dem Krieg (1918).

Es war fünfzig Jahre Ruhe für Deutschland, bis die roten Grünen an die Macht kamen. Für diese lila linken Leute sind wir Mitmenschen so eine Art Laborratten für Großversuche. Deshalb startete dann auch „Kamerad Turnschuh“ Joschka Fischer von der Kommunistischen Bausparkasse Westdeutschland (KBW) den Großversuch, deutsche Soldaten in den Tod zu schicken getreu seiner Devise: „Deutsche Helden muss man tottreten.“ – Wie geht das? Wenn du brüllst: „Nie wieder Auschwitz!“, richtig. Und wenn du dann noch einen typischen Berufspolitiker wie Scharping, der nix anderes kann als sogenannte „Politik“, losschickst mit möglichst grausamen Horrorfotos, einseitig rausgesucht von irgendeiner exklusiven Werbeagentur Marke Psychomann & Co. KG, dann schaffst du es tatsächlich, den Frieden wieder abzuschaffen. Krieg fängt ja sowieso immer der andere an, deshalb brauchst du auch kein Gewissen, sondern nur eine Überzeugung bzw. eine Ideotologie. „Das Schlimme ist, dass alle ihre Gründe haben.“ (Jean Paul Sartre.) – Drum sind „unsere“ Politiker so geil auf die Ukraine, wo mein Onkel „Ottchen“ Witzel sein Soldatengrab gefunden hat, weil er dort 1943 an der Ostfront gefallen ist.

Nun ist es vorbei mit der Ruhe, die keine Friedhofsruhe war, sondern eine innere Ruhe des Herzens. Der Unterschied wird nur verständlich, wenn man eins hat. Das können „unsere“ Politiker uns zwar nicht nicht schenken, sie können es uns aber Gott sei Dank auch nicht wegnehmen.

Herbert WiTzel

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Vorlesung

http://volkslesen.tv/13-08-hebammen-lesen-bertolt-brecht/

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Fortsetzungsgeschichte: Pausiert noch.

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Das war WiTzels Tagblatt Nr.:

Otto-Ubbelohde.
Otto Ubbelohde: Illustration zum Märchen vom starken Hans.
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