Sa=Sonnabend, 17. Mai 2014 – WiTzels Tagblatt Nr. 87

Sa=Sonnabend, 17. Mai 2014

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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Den Song schrieben sie vor einem halben Jahrhundert, als es noch ohne EU und ohne Moscheen und ohne Regenbogenfahnen ging, aber uns dafür unsere Frauen und Mädchen noch jeden Tag 24 Stunden lang was wert waren – Ton ab für die KINKS: „All Day And All Of The Night“:

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S;=)

Bild des Tages:

Die neue AU – 50.000 EUler und EUlinnen und EUlen haben sich bereit erklärt, aus Brüssel hinüberzuwechseln in die Heimatgegend der Lampedusa-„Flüchtlinge“, um dort den Verordnungsmangel zu lindern.

Afrikanische Union.
Erste Hilfe für Lampedusa: AU statt EU.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich schon grundsätzlich an die Asylberechtigung z.B. der schwarzafrikanischen Dealer im ehemaligen Volkspark Hasenheide glaube. Sie würden bestimmt in jedem anderen Land der Welt verfolgt und sofort in den Knast gesteckt.

Wir dürfen auch nicht die Argumentation vergessen, dass sie oft Arbeiten leisten, die die Deutschen gar nicht machen wollen, z.B. Heroin an Schulkinder verkaufen. – Oder würden Sie das machen wollen? Ich jedenfalls nicht.

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S;=)

Spruch zum Tage:

Männer sind unbestechlich.
Die meisten nehmen noch nicht einmal Vernunft an.

JOAN COLLINS

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S;=)

Kalendergeschichte:

Ich will ja gar nicht behaupten, dass früher alles besser war. Früher hatten wir die oberen Zehntausend, die „Upper Ten“, von denen wir als kleine Leute ganz weit weg waren, und heute haben wir die oberen 50.000 in Brüssel. Durch den EU-Wahlkampf wird ja nun dauernd und überall verstärkt mit leerem Stroh dermaßen auf uns eingedroschen, dass es langsam Schmerzensgeld geben müsste für die glücklichen Wenigen, „The Happy Few“, die sich weitab von Brüssel noch ein Gehirn zwischen den Ohren und ein Herz in der Brust bewahrt haben.

Je älter ich werde, desto besser verstehe ich meine Eltern und bin stolz auf sie, diese beiden kleinen Leute, die zusammengehalten haben, bis dass der Tod sie trennte. Ich bin nicht größer als mein Vater, der beim Finanzamt Braunschweig Land anfing und dort als Beamter blieb bis zu seiner Pensionierung. – Er hat von einem Kollegen erzählt, mit dem er das Büro teilte. Dieser Kollege konnte stundenlang mit gefalteten Händen aus dem Fenster gucken. Eines Tages sagte er währenddessen zu meinem Vater: „Sie dürfen nicht denken, dass ich nichts tue, Kollege Witzel. Ich denke nach.“

Das kriegen wir ja nun auch verschärft aufs Brot geschmiert von den EUlern oder EUlen oder EUlinnen oder wie auch immer. Deshalb fällt es mir ein. Andererseits, um es zu einem Happy-end zu bringen, erwähne ich zur Ergänzung noch Sir Winston Churchill: „Schlimm sind nicht die, die dumm und faul sind – schlimm sind die, die dumm und fleißig sind.“

S;-)

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Vorlesung ― „Zusammen ist man weniger allein“:

http://volkslesen.tv/41-10-robert-koch-institut-liest-anna-gavalda/

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Fortsetzungsgeschichte:

CAFÉ FANTASY

Es stellte sich dann übrigens heraus, wie Urs Bergner den einschlägigen Medien entnahm, dass nicht nur „unsere“ Berliner Stadt-Politiker bis auf die drei Selbstmord-Senatoren wie vom Erdboden verschluckt waren, sondern sogar „unsere“ Politiker im Regierungsviertel. Man hatte es nur nicht gleich gemerkt, denn das Leben ging einfach weiter. Um Unruhe zu vermeiden, hatte man außerdem eine Deutsch sprechende polnische Schauspieltruppe engagiert, die im Bundestag „Partei schlägt sich, Partei verträgt sich“ spielte und übrigens erheblich preiswerter war als die verschwundene Original-Besetzung.

Aber wie gesagt, es kam dann doch heraus, dass „unsere“ Politiker weg waren und keiner wusste warum und wohin und wieso eigentlich. – Bis, ja, bis sich herausstellte, dass alles auf einen Schuljungen-Streich zurückzuführen war: Zwei Schüler des Goethe-Gymnasiums hatten sich sämtliche Politiker-Mail-Adressen von Berlin und vom Regierungsviertel herausgesucht und dann eine Mail verschickt, die in der BETREFF-Zeile den Satz enthielt: „Es ist alles herausgekommen.“

Tja.

Also seien Sie bitte zurückhaltend mit solchen Äußerungen gegenüber Berufspolitikern, meine lieben Leserinnen und Leser daheim an den Internet-Surfbrettern. „Unsere“ Regierung kann uns ja sowieso schon nicht leiden und redet lieber mit dem Ausland als mit dem Inland. Da brauchen wir jetzt nicht noch eins drauf zu setzen als Bevölkerung.

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 Falls Sie sich mal was Gutes antun wollen, empfehle ich Ihnen dieses Bilderbuch:

http://www.amazon.de/BANKSY-Book-Pictures-Wieland-Kraut-ebook/dp/B0096CFUSU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1400312633&sr=8-1&keywords=Kraut+Banksy

Das Schaufenster befindet sich übrigens in meiner Straße, Warthestraße 64, und war zur Zeit der Aufnahme das „Kunstfenster W64“.

 

 

 

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