Sonntag, 8. Juni 2014 – WiTzels Tagblatt Nr. 105

Sonntag, 8. Juni 2014

Frohe Pfingsten erst mal!

  1. Tagesmusik ist ein Konzert zu Ehren des Altmeisters Johnny Cash;
  2. Bild des Tages: Schuldenturm;
  3. Spruch zum Tage von Abraham Lincoln;
  4. Kalendergeschichte, diesmal mit Schwester Käthe, Dr. Fummler und Opa Lindemann;
  5. Vorlesung, DAVID NICHOLLS;
  6. Fortsetzungsgeschichte CAFÉ FANTASY – Folge 20.
  7. Hallo Mädels, hübsche Fräuleins, verschärfte Bräute und elegante Damen! Besondere Schmakazie heute aus Blancas kleinekleinigkeitenBLOG:
Blancas-Stiftemäppchen.
Stiftemäppchen Marke DALLI! DALLI!

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PFINGSTMONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Ton ab für ein Konzert zu Ehren des Altmeisters Johnny Cash:

 

… und wer Johnny Cashs spannende Lebensgeschichte lesen will, dem sei dieses Buch als nächste Sonntagslektüre empfohlen:

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S;=)

2. Bild des Tages:

Bruegel
Pieter Bruegel d.Ä. (1560): Vision eines Schuldenturms für Mitteleuropa nach ISO-Norm, mitsamt Kinderzimmern für unsere Enkel und Urenkel.

 

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S;=)

3. Spruch zum Tage:

Gott liebt die einfachen Menschen, deshalb hat er so viele davon gemacht.

ABRAHAM LINCOLN.

= = =

S;=)

4. Kalendergeschichte aus dem Alltag „unserer“ Gesundheitsindustrie:

Krankenschwester Käthe versucht einen Patienten wachzurütteln. Kommt Chefarzt Herr Dr. Fummler vorbei und fragt: „Was machen Sie denn da mit Opa Lindemann, Schwester Käthe?“

Seufzt sie: „Ach, Herr Dr., er muss unbedingt wach werden! Er hat vergessen, seine Schlaftabletten zu nehmen.“

S;=)

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5. Vorlesung http://volkslesen.tv/32-12-rathaus-liest-david-nicholls/

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6. Fortsetzungsgeschichte: CAFÉ FANTASY – Folge 20.

Wir erinnern uns an Frau Veronika Mewes-Fischer (82) und Herrn Urs Bergner (30), die an Tisch drei sitzen und auf den Herrnhuter Diaspora-Prediger Weiz warten, der mittels Zeitschleife aus dem 19. Jahrhundert an den Richardplatz ins CAFÉ FANTASY gekommen ist.

Weiz trat nun tatsächlich ein, rief „Grüß Gott!“ und setzte sich zu ihnen an den Tisch.

„Nun erzählen Sie uns aber, wie es weiterging mit der Besessenen“, brummte Urs und Frau Mewes-Fischer nickte ihre Zustimmung.

„Na gut“, sprach Weiz. „Pastor Blumhardt war zuletzt in Stuttgart beim Konsistorium, so heißt die Kirchenleitung in der evangelischen Kirche, und hat dort keine Unterstützung gefunden, sondern im Gegenteil etwas auf den Hut bekommen. In Möttlingen hab ich dann schon auf Blumhardt gewartet, um ihm ins Gewissen zu re­den. Ich kümmerte mich hier im Schwarzwald um die verstreuten Geschwister meiner Böhmischen Brüdergemeine. Von denen gab es auch in Möttlingen eine Handvoll.
Gemeinsam setzten Blumhardt und ich uns an ein verspätetes Mittagessen, das Doris für ihren Mann warmgehalten hatte,  gebratene Leber auf ge­dünsteten Zwiebelringen und Apfelscheiben neben einem Berg von Kartoffelbrei.
‚Ich hab die Geschichte von der Gottliebin Dittus gehört und will dir mal etwas sagen als dein Glau­bensbruder‘, holte ich dann aus zur ersten Runde um den heißen Brei. ‚Wir sind nicht zum Spaß hier in der Welt, sondern um das Evangelium weiterzusa­gen. Evangelium kommt von Eu-angelion im Sinne von Eu-reka!, von Siegesmeldung und Jubelruf.‘ Ich legte Messer und Gabel hin, griff in die Tasche und hielt ein Neues Testament hoch. ‚Ich hab das Buch hier zu Ende gelesen und ich weiß, dass wir gewin­nen!‘
‚Schmeckt es, Bruder Weiz?‘, fragte die Hausfrau fürsorglich.
‚Doch, doch, Schwester Doris‘, antwortete ich.
‚Mein Mann redet nicht mit vollem Mund‘, fuhr Doris fort, um dem Hausherrn Ruhe beim Essen zu verschaffen.
In den nächsten zehn Minuten herrschte kauen­des Schweigen am Tisch.
‚Ich hab dich schon verstanden, Prediger Weiz‘, sagte Blumhardt anschließend. ‚Meine Vorgesetz­ten in Stuttgart wollen jedenfalls, dass ich hier in Möttlingen Ruhe bewahre bezüglich der Angelegenheit Gottliebin Dittus.‘
‚>Deine Vorgesetzten in Stuttgart<‘, äffte ich seine Töne der Gehorsamkeit nach. ‚Und was ist mit dei­nem Vorgesetzten im Himmel?‘
‚Der Himmel über Möttlingen schimmert heute so schön blau‘, bremste Doris meinen Höhenflug, ‚dafür können wir gar nicht dankbar genug sein. Außerdem muss mein Mann noch seine Sonntags­predigt vorbereiten und hat gar keine Zeit für Pol­tergeister und solche Sperenzchen.‘
Am folgenden Sonntag fühlte Blumhardt sich groß und stark. Mit dem mächtigen Stuttgarter Konsistorium im Rücken stieg er auf die Kanzel und predigte über den reichen Mann und den armen La­zarus und dass man das alles nicht so verkniffen se­hen soll. Und in Jerusalem gibt es ein Tor, so schmal und eng, dass es ‚Nadelöhr‘ genannt wird. Da passt ein Kamel nur durch, wenn es vorher alle Las­ten abgelegt hat. Und an dieses Tor hat Jesus ge­dacht, als er sagte:  ‚Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.‘ Ganz bestimmt hat er so gedacht, Ihr Lie­ben.‘ Jedes seiner Worte klang wie raschelndes leeres Stroh. Die halbe Gemeinde schlief, als er mit seiner Predigt fertig war. Ziemlich kleinlaut und de­mütig stieg Blumhardt wieder von der Kanzel.“ Weiz trank seinen Kaffee aus. „Den Rest der Geschichte erzähle ich euch bei nächster Gelegenheit.“ Und er stand auf und verschwand in seiner Zeitschleife.

Wird fortgesetzt.

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7. Hallo Mädels, hübsche Fräuleins, verschärfte Bräute und elegante Damen! Besondere Schmakazie heute aus Blancas kleinekleinigkeitenBLOG:

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