Dienstag, 10. Juni 2014 – WiTzels Tagblatt Nr. 106

Dienstag, 10. Juni 2014

Wünsche Pfingsten gut verbracht zu haben!

Vielleicht sehen wir uns ja nächsten Freitag im DanTra’s bei meinem gastfreundlichen NEUKÖLLN-Abend?! – Ich würde mich jedenfalls freuen…

13-5-Neukölln_Abend.
Das vom NEUKÖLLNER DSCHUNGEL gesponsorte fertige Plakat wurde vom Dschungelteam vorm Druck noch verbessert und vereinfacht – DANKE für die Realisierung!
  1. Tagesmusik, SOPHIE HUNGER;
  2. Bild des Tages: die Heilige Cäcilie;
  3. Spruch zum Tage von Albert Schweitzer;
  4. Kalendergeschichte, diesmal aus dem OP-Saal;
  5. Vorlesung, „Schlafes Bruder“;
  6. Fortsetzungsgeschichte CAFÉ FANTASY.

 

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Ton und Film ab für ein verdammt witziges – find ich jedenfalls – Musikvideo mit SOPHIE HUNGER:

 

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S;=)

2. Bild des Tages:

Poussin.
Nicolas Poussin: Cäcilie, die Schutzheilige der Musik (1682).

Das über dreihundert Jahre alte Bild des französisch-italienischen Malers Poussin gefällt mir sehr, es ist ein farbenfreundliches und menschenfrohes Meisterstück. –

 

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S;=)

3. Spruch zum Tage:

Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.

ALBERT SCHWEITZER.

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S;=)

4. Kalendergeschichte aus „unserer“ Gesundheitsindustrie:

Die olle Goldgrube Opa Lindemann soll operiert werden und fürchtet sich vorm Messer. „Kopf hoch, Herr … äh… Lindemann“, beruhigt ihn  Chirurg Dr. Schnippelkönig, „unsere OP-Messer sind alle öko und völlig vegan.“ – „Aber was ist denn nun, Herr Dokter“, stottert Erwin Lindemann, „wenn die Operation schiefgeht?“ – „Ach, da machen Sie sich mal keine Sorgen. Das merken Sie gar nicht.“

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5. Vorlesung

http://volkslesen.tv/38-08-steuerberater-lesen-robert-schneider/

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6. Fortsetzungsgeschichte: CAFÉ FANTASY – Folge 21

„Wollen wir uns nicht mal über etwas anderes unterhalten als über Dämonen im Schwarzwald?“, fragt Geschäftsfrau Veronika Mewes-Fischer.
„Aber, Veronika, der Herr Diaspora-Prediger Weiz ist doch extra via Zeitschleife aus dem 19. Jahrhundert zu uns herübergewandert, um uns die Geschichte von Gottliebin Dittus und Pastor Blumhardt zu erzählen“, gibt Aushilfskellner und Eismatscher Urs Bergner zu bedenken.

http://www.amazon.de/Die-Besessene-Gottliebin-Dittus-M%C3%B6ttlingen-ebook/dp/B00KB3521I
Frau Mewes-Fischer schüttelt energisch ihren Kopf. „Wenn die Leute hier schon alles mitkriegen, dann kaufen sie das Buch doch gar nicht mehr und Autor HF WiTzel hat das Nachsehen, weil man schon vorher alles gelesen hat. – Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier.“
„Ach was?“, wundert sich Urs. „Und ich hab gedacht, wir wären inzwischen feste Bestandteile der Unterhaltungsabteilung vom Internet. Nächste Woche wollte ich mich eigentlich als Kandidat für die Vorstandswahl des globalen Vergnügungsausschusses im blauen Dorf zur Verfügung stellen.“
„Hat sich das nicht schon erledigt?“, fragte Veronika. „Ich dachte, das macht jetzt Guido Westerwelle als international anerkannte Ulknudel mit hohem Scherzkeks-Quotienten. Er hat doch Erfahrung damit, uns der Lächerlichkeit preiszugeben. Wowereit mit seinem toten 31-Millionen-Euro-monatlich-Vogel aus Bodenhaltung liegt ja noch weiter vorn, aber das fällt doch nur auf die Berliner zurück und nicht auf alle Deutschen.“
„Vielleicht arbeiten die beiden ja zusammen“, schaltete sich nun Weiz ins Gespräch ein. „Wie wär’s mit dem Duo Wowiwelle zum Ablachen fürn Bunten Abend? Es gab doch mal Günther Neumann und seine Insulaner, das könnte ja jetzt wieder eingeführt werden fürs Bezahlfernsehen, damit die Bayern, Hessen und Baden-Württemberger ein bisschen was zurückbekommen für ihren Länderfinanzausgleich.“
„Für einen Diaspora-Prediger des 19. Jahrhunderts sind Sie ja erstaunlich auf dem laufenden“, sprach Urs.
„In der Welt, in der Welt – geht es immer nur ums Geld“, reimte Weiz. „Das war damals nicht anders als heute. Martin Luther galt diese Welt als ‚des Teufels Wirtshaus‘.“
„Das Wirtshaus zum Mammon“, nickte Veronika. „Wir können froh sein für das CAFÉ FANTASY als Ausgleich. — Wer kommt denn da?“
Wilhelm Raabe kam da mit seiner Frau Bertha und klappte die Tür hinter sich wieder zu. Bertha und Wilhelm setzten sich grüßend und zurückgegrüßt an Tisch drei.
„Was sagen Sie zu Mammon und FANTASY?“, fragte Urs.
„Überall“, antwortete Raabe, „findet der denkende Geist hohe Beispiele, an denen er sich aus schwerer Trübsal und peinlicher Vergrillung emporrichten kann.“

Wilhelm Raabe mit Berta Leiste.
Wilhelm Raabe 1862 mit seiner Braut (und zukünftigen Frau) Bertha Leiste.

Wird fortgesetzt – es kommt noch besser, bald geht die Sache weiter!

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7. Schachkomposition

Schachkomposition 002
Veröffentlicht 1849; der Autor war ein Autor im wahrsten Sinne des Wortes: Alfred de Musset. Er gehörte zu den leidenschaftlichsten Pariser Kaffeehaus-Schachspielern.

-002-

Weiß ist dran – Matt in drei Zügen.
Übrigens besagt die Theorie, dass mit zwei Springern kein Matt auf dieser Erde erzwingbar ist. Doch der Praktiker Musset hat sich nicht darum gekümmert.
Sind Sie ein Theoretiker oder ein Praktiker?
===

So, das war WiTzels Tagblatt Nr.

_106_

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