Dienstag, 17. Juni 2014 – WiTzels Tagblatt Nr. 112

Dienstag, 17. Juni 2014

Bitte um Entschuldigung für diese späte Ausgabe des Tagblatts – hat sich so ergeben, weil ich erst dachte, der 17. Juni sei nach der Wende abgeschafft worden. Nun gibt es aber doch noch einen 17. Juni im Kalender…

  1. Tagesmusik: Vetternwirtschaft;
  2. Bild des Tages: Henri Rousseau;
  3. Spruch zum Tage von Brigitte Bardot;
  4. Kalendergeschichte, diesmal aus dem Wilden Westen Amerikas;
  5. Vorlesung, aus dem Mostviertel;
  6. Fortsetzungsgeschichte CAFÉ FANTASY – Folge 24.
  7. Schachkomposition 003 für gute Schwarz-Weiß-Denker.

 

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Ton ab für eine Empfehlung meines Neffen, d.h. wir nähern uns jetzt dem Bereich von Vetternwirtschaft und Nepotismus:

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S;=)

2. Bild des Tages:

Rousseau.
Henri Rousseau: Das Chopin-Denkmal im Jardin du Luxembourg (1909).

= = =

S;=)

3. Spruch zum Tage:

Das Schlimme an den Männern ist, daß sie Angst vor Leidenschaft haben. Sie lieben mit dem Fuß auf dem Bremspedal – und deshalb wissen sie überhaupt nicht, was Leidenschaft ist.

BRIGITTE BARDOT.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

„Sheriff, im Saloon gab’s Ärger und einen Toten. Er wurde beim Falschspielen erwischt.“

„Beim Pokern?“

„Nein, am Klavier.“

S;=)

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5. Vorlesung http://volkslesen.tv/26-12-mediziner-lesen-sarah-lark/

http://volkslesen.tv/17-10-genderbibliothek-liest-uta-von-schrenk/

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6. Fortsetzungsgeschichte: CAFÉ FANTASY – Folge 24

„Good News Are Bad News“ – schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten für den Zeitungsmann und Tagesschreiber, weil schlechte Nachrichten sich besser an die Redaktion verkaufen lassen. Gute Nachrichten mit Happy-end dienen höchstens als Lückenfüller ab Seite drei unterm Strich.

Hier sind gute Nachrichten gute Nachrichten. Ein buddhistisches Sprichwort sagt: „Wenn Denken und Wirklichkeit nicht mehr übereinstimmen, dann treten Himmel und Erde auseinander.“ Da ist Wahres dran. Wenn wir erst mal anfangen, Gutes schlecht und das Schlechte gut zu nennen, dann befinden wir uns mitten in einem Basar, wo es keine festen Preise gibt und alles verhandelbar wird. Das hatten wir schon mal, wir hatten ja auch eine Steinzeit. In dieser Steinzeit wurden Kinder, Blinde und sonstwie Behinderte an jedem Marktstand möglichst teuer übers Ohr gehauen, bis die Quäker kamen und feste Preise einführten, den barrierefreien Einkauf im Alltag sozusagen, Wohlstand für alle. Wohlstand bedeutet keinen Schuldenberg, wie ihn „unsere“ Politiker seit 1996 immer weiter wachsen lassen getreu ihrem Motto: „Nach uns die Opposition“, sondern Wohlstand für uns bedeutet Wohlergehen, die Möglichkeit, sich satt essen zu können, nachts ein Dach überm Kopf zu haben, warme Kleidung für kalte Zeiten und „nach uns die Kinder“.  Sie sollen eine Zukunft haben, denn wir hatten ja auch eine von unseren Eltern geerbt, das sogenannte „Wirtschaftswunder“.

Ab 1969 setzten sich die 68er durch und schufen das Schuldenwunder. Seitdem befinden wir uns volkswirtschaftlich in den roten Zahlen und sind Bürger eines bis über sämtliche Ohren einschließlich NSA verschuldeten Staates. Das gefällt nicht jedem, deshalb fragt uns auch keiner.

Wie sieht’s heute aus?

Die neue Generation ist der Meinung, dass sie freier lebt als die alte. Das ist ein Irrtum. Wir bekamen unsere Prügel von den Eltern. Die Jungen beziehen sie direkt vom Leben.

WALDEMAR BONSELS.

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Schachkomposition 003
Ein unsterblicher Klassiker, veröffentlicht 1851:

Schach oo3

Weiß ist dran – Matt in neun (9!) Zügen.
Da staunt die Fachfrau und der Laie wundert sich…
Auflösung folgt morgen.

 

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