Dienstag, 29. Juli 2014 – WiTzels Wochenblatt Nr. 130

 

  1. Wochenmusik: Otto Reutter und „Da kann man sehen, wie die Frauen sind!“
  2. Bild der Woche von Karl Friedrich Schinkel: Blick auf Potsdam;
  3. Spruch zum Tage von Karl Friedrich Schinkel;
  4. Kalendergeschichte, diesmal als Bilder- bzw. Bildgeschichte;
  5. Vorlesung, Otto Reutter betreffend;
  6. Fortsetzungsgeschichte MATA HARI.

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1. Derzeit arbeite ich an meinem Otto-Reutter-Programm, deshalb Ton ab für Otto Reutter und „Da kann man sehen, wie die Frauen sind!“

 

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S;=)

2. Bild des Tages:

Potsdam_Schinkel.
Karl Friedrich Schinkel: Blick auf Potsdam bei Sonnenaufgang, von den Babelsbergen aus gezeichnet (19. Jh.).
[Bildquelle: The Yorck Project.]
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S;=)

3. Spruch zum Tage:

 

Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.

KARL FRIEDRICH SCHINKEL (1781 – 1841), Berliner Architekt und Maler ohne Migrationshintergrund.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

Diesmal als Bildergeschichte bezüglich WiTzels Lied- und Gästebühne am Kalendertag Freitag, 25. Juli 2014.

Lothar Schneeberger.
Gruppenbild von „WiTzels Lied- und Gästebühne“ am Freitag Abend im DanTra’s – Kneipe n Kultur – der BackStageBereich war draußen diesmal; es herrschten „Good Vibrations“, wie die Beach Boys sagen würden! Fotograf: Lothar Schneeberger. (Von links: Dania vom DanTra’s, WiTzel bzw. ich, Beate, Mutter und Vater Rädisch, die drei BLUE JUNKs: Olaf [Klopfkiste bzw. Cajon und Gesang], Sohn Rädisch, Jonas [beide Gitarren und Gesänge].)
WiTzels nächste Lied- und Gästebühne im DanTra’s [Otto-Reutter-Abend]: Fr., 22.8.2014, 19 Uhr.

(siehe auch hier unter 5.)

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5. Vorlesung ―diesmal als Film zum Thema OTTO REUTTER, dessen Couplets ich demnächst (am 22. August 2014, 19 Uhr) im DanTra’s präsentiere:

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Dienstag, 22. Juli 2014 – WiTzels Wochenblatt Nr. 129

Dienstag, 22. Juli 2014

  1. Als Wochenmusik nehmen wir diesmal ein wunderschönes Lied von BLIND BLAKE;
  2. Bild der Woche: LOVIS CORINTH;
  3. Wochenspruch von Sammy Molcho;
  4. Kalendergeschichte, diesmal aus dem OP-Saal;
  5. Vorlesung, Nancy Atherton;
  6. Fortsetzungsgeschichte des blühenden Lebens im DanTra’s bei Dania und Petra.

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1. Ton ab für BLIND BLAKE und „That Will Never Happen No More“:

 

Da läuft jetzt kein Film, aber dieses Stückchen Melodie und Rhythmus klingt so einzigartig und kostbar, dass es auch ohne Bilder ins Ohr geht. Und wie es Stummfilme ohne Ton gibt, so gibt es eben auch Töne ohne Film, sag ich mal. Ich hab das Lied zum ersten Mal von Dave Van Ronk gehört als Coversong. Doch der strengt sich beim Singen so an, da gefällt mir heute das coole schwarze Original besser. Irgendwann mach ich da mal ein deutschsprachiges Lied draus: „… das passiert mir nich noch mal …“

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S;=)

2. Bild der Woche:

Lovis_Corinth-1911.
Lovis Corinth: Dame am Goldfischbassin (die Ehefrau des Malers), 1911. [Bildquelle: The Yorck Project.]
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S;=)

3. Spruch zum Tage:

Was sich bei jedem Flirt erneuert, sind keine Klischees, sondern vorgegebene Funktionen.

SAMMY MOLCHO.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

Professor Dr. Lottermoser schaut seinem frischgebackenen Assistenzarzt bei der ersten Operation über die Schulter und schüttelt schließlich den Kopf: „Nein, nein, nur den Blinddarm! Alles andere tun Sie schön wieder rein.“

S;=)

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5. Vorlesung http://volkslesen.tv/22-09-avon-beraterinnen-lesen-nancy-atherton/

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6. Fortsetzungsgeschichte meines Lebens und Strebens im DanTra’s in Schöneberg, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin (S-+U-Bhf. Yorckstraße) am Freitag, dem 25. Juli 2014, ab 19 Uhr:

25. Juli 2014.
KOMMT ALLE !!!

 

 

Dienstag, 15. Juli 2014 – WiTzels Wochenblatt Nr. 128

! Skandal im Sperrbezirk !

„Unsere“ Regierung wird also belauscht bei ihren Hinterzimmer-Gesprächen, von denen keiner etwas mitkriegen soll. Immerhin ist das Bundeskanzleramt acht Mal so groß wie das Weiße Haus in Washington und hat auch entsprechend mehr Hinterzimmer.
Ich bin den Amis echt dankbar fürs ehrenamtliche Abhören, denn mir reichen schon die sogenannten „Bundestags-Debatten“, bei denen ich es nie schaffe, die Augen offenzuhalten. Vielleicht bremst Obamas großes Ohr ja „unsere“ Politiker ein bisschen bei den allzu groben kriminellen „Fakten“, die sie erst schaffen und uns dann „alternativlos“ aufzwingen wollen.

Andererseits können wir uns natürlich auch darüber freuen, dass „unsere“  Bundeskanzlerin und sonstigen Volksvertreter so herrlich flexibel sind und ihre Versprechungen ganz locker nebenbei platzen lassen wie 99 gelbe Luftballons.

FB.
Illustration: Facebook. [Hinweis: Bei der abgebildeten Person handelt es sich um keine erwähnte EU-Schland-Politikerin oder gar um Barbara John oder Roth, sondern um eine Frau ganz anderen Namens. Sie heißt Julia „Zlata“ Günthel, wirkt ganz integer und sympathisch und möchte nicht verwechselt werden.]
Wochenmusik – sie darf belauscht werden:

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Bild der Woche

 

Unter den Linden.
Johann Wilhelm Brücke: Berlin, Unter den Linden am Zeughaus, mit Blick auf das Alte Museum und den Dom (1839). [Bildquelle: The Yorck Project.]
 Vermissen Sie auf diesem Bild die „Allah ist groß!“=“Allahu-akbar!“-Sprechblasen demonstrierender antisemitischer Palästinenser oder irgendwelche „Flüchtlinge“ beim Erpressen eines illegalen Bleiberechts mit Anwesenheitsprämie? — Ich nicht.

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Spruch der Woche:

Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

CHRISTIAN FRIEDRICH HEBBEL (1813 bis 1863).

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 Kalendergeschichte

diesmal als Kurzfilm aus Frankfurt, Motto: „Uber uns darf mal wieder global gelacht werden!“ Also lachen wir ruhig alle mit, denn „das müssen wir aushalten“ (O-Ton Merkel):

 

Wer’s nicht glaubt: Die Frankurter Polizei bestätigt den Vorfall. http://www.taz.de/Palaestina-Protest-in-Frankfurt/!142335/

Es ist aber auch zu und zu ulkig! – Nur schade, dass Schlossherr Joachim Gauck, „die Nachwende-Kalaschnikow Gottes“, davon nix mitkriegt in seinem Bellevue. Sonst hätte er doch wenigstens auch mal was zu lachen von wegen „Willkommens-Kultur“ und müsste uns bösen blöden Deutschen nicht immer so bierernst alles Mögliche an den Spiegel stecken, den ihm anscheinend niemand vorhält. 🙂 🙂 🙂

Wir fassen zusammen: HERZLICH WILLKOMMEN, LIEBE PALÄSTINENSER MIT EURER EIGENEN KULTUR IM SCHLOSS BELLEVUE! – Dem Rest der Republik könnt Ihr nämlich gestohlen bleiben.

Last not least fällt mir dazu der jordanische Student mit seiner deutschen Frau ein, den ich hier in meiner Neuköllner Warthestraße kennengelernt hab, weil sie sich mit einer „Essenstube“ etwas dazuverdienten. Er sagte: „Die Araber, die hier in Deutschland sind – mit denen würde ich zu Hause in Jordanien nicht mal reden. Wer durch Arbeit wirtschaftlich weiterkommen will, der hat inzwischen im arabischen Raum viel mehr Chancen als in Deutschland.“

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Dienstag, 8. Juli 2014 – WiTzels Wochenblatt Nr. 127

Dienstag, 8. Juli 2014

  1. Tagesmusik EINTRACHT BRAUNSCHWEIG;
  2. Bild des Tages: Lovis Corinth;
  3. Spruch zum Tage aus Ungarn;
  4. Kalendergeschichte, diesmal über den Heiligen Antonius;
  5. Vorlesung, ein literarischer Thriller;
  6. Fortsetzungsgeschichte Herbert-Friedrich.

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Eintracht-Logo
Logo Eintracht Braunschweig (Bildquelle wiki).


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1. Ton ab für Eintracht Braunschweig:

Hennes Jäcker, den Torwart, der hier die Musik angeschoben hat, den hatte ich mal als Lehrer. So klein ist die Welt …

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S;=)

2. Bild des Tages:

Lovis_Corinth
Lovis Corinth: Versuchung des heiligen Antonius (1908). [Bildquelle: Yorck Project.]
Na, da kann man ja schon fast neidisch werden …

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S;=)

Nach solchen Versuchungen empfiehlt es sich, erst mal den Raum zu entrümpeln. Da hat sich Frank Toebs bewährt mit seiner jahrzehntelangen Berufserfahrung:

Frank Toebs
entruemplung.de

3. Spruch zum Tage:

Dem Weibervolk sollst du glauben wie dem Aprilwetter.

Sprichwort aus Ungarn.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

Der Heilige Antonius war ja ein sehr bodenständiger Typ, wie sich bei Wilhelm Busch nachverfolgen lässt. Eines Tages war er gerade beim Schafe scheren und wurde gefragt, was er denn wohl machen würde, wenn jetzt und hier Jesus Christus wiederkäme. — Er antwortete: „Dann würde ich Schafe scheren.“

S;=)

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5. Vorlesung

http://volkslesen.tv/07-08-totsicher-gelesen-john-burnside/

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6. Fortsetzungsgeschichte:

Eigentlich ist es meine eigene Geschichte als Entertainer bzw. Alleinunterhalter. Diese Woche bin ich hier in Berlin zehn Minuten lang LIVE zu hören im DODO in Kreuzberg am Freitag bei der Open Stage, so zwischen halb zehn und zehn Uhr abends als zweiter nach Boss Rolf, der als erster das Eis bricht.

Und am 25.7. bin ich dann im DanTra’s bei Dania und Petra, da fülle ich den halben Abend:

25. Juli 2014.
Das Plakat.

 

Fr-Sa-So, 4.-6. Juli 2014 – WiTzels Drei-Tage-Blatt Nr. 126

Fr-Sa-So, 4.-6. Juli 2014

Aus WiTzels Tagblatt wird demnächst aus arbeitstechnischen Gründen “WiTzels Wochenblatt”, klingt ja auch viel besser!

  1. Tagesmusik Drei Mann am Klavier;
  2. Bild des Tages: Bacchanale;
  3. Spruch zum Tage von Lovis Corinth;
  4. Kalendergeschichte, diesmal geht es um Taubenragout;
  5. Vorlesung, elsa-sophia-von-kamphoevener;
  6. Fortsetzungsgeschichte Baustelle.

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Ton ab für drei fröhliche Pianisten:

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S;=)

2. Bild des Tages:

Lovis-Corinth.
Lovis Corinth: Bacchanale (1896). [Bildquelle: The Yorck Project.]
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S;=)

3. Spruch zum Tage:

Die Malerei ist rein sinnliche Empfindungskunst, die mit keinen textlichen Erklärungen verquickt werden soll.

LOVIS CORINTH.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

Der Wirt vom „Gasthaus zur Post“ trifft seinen Kollegen bzw. Konkurrenten, den Wirt vom „goldenen Lamm“, und fragt ihn: „Sag mal, ganz unter uns, kannst du mir verraten, wie du es schaffst, das Taubenragout zu diesem Dumpingpreis anzubieten?“ — Sagt der „Lamm“-Wirt: „PSSSST! NICHT WEITERSAGEN!! Das Ragout ist gemischt, halb Taubemfleisch, halb Pferdefleisch.“ — Der „Post“-Wirt zückt seinen Taschenrechner und rechnet und rechnet und schüttelt den Kopf: „Trotzdem verstehe ich nicht, wie du auf diesen Schleuderpreis kommst.“ — „Ach, ganz einfach, ich nehme immer eine Taube pro Pferd.“

S,=)

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5. Vorlesung

http://volkslesen.tv/41-11-coburger-frauen-lesen-elsa-sophia-von-kamphoevener/

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6. Fortsetzungsgeschichte:

In Arbeit.
Ist noch in Arbeit.

 

Lovis Corinth (1858 bis 1925)

Selbstportrait.
Lovis Corinth: Selbstportrait mit Skelett (1896). [Bildquelle: wikimedia.]
Sinnlichkeit und mal gebändigte, mal ungezähmte Lebensfülle sind Kennzeichen der Bilder des Malers Lovis Corinth. Wenn seine Themen nicht gerade tragisch, trüb und düster sind – wie bei diesem „Selbstportrait mit Skelett“, dann erinnert seine freie Lockerheit beim Umgang mit Licht und Farbe an den Impressionismus.

Lovis-Corinth.
Lovis Corinth: Ariadne auf Naxos (1913). [Bildquelle: wikimedia.]
Anlässlich der ersten Lovis-Corinth-Ausstellung in Berlin bei Paul Cassirer im Dezember 1901 fragte ihn ein Bewunderer seiner Werke: „Herr Corinth, welches ist eigentlich das Wesen und das Programm Ihrer Kunst? Was wollen Sie?“ — „Was ich will?“, fragte Corinth zurück. „Verkaufen will ich!“

Nachdem er nun schon ganz schön lange seit 1901 in Berlin gelebt hatte, weil er sich dort wohlfühlte und die Berliner Lebensart ganz sympathisch fand, fragte ihn Paul Cassirer eines Tages, ob ihm denn auch irgend etwas an Berlin nicht gefalle. „An den Berlinern gefällt mir eins überhaupt nicht“, brummte Corinth, „nämlich die Tatsache, dass sie mich dauernd fragen, ob ich irgendwas verkauft hab. Und nicht nur das wollen sie wissen, sondern sogar den Preis.“

 

 

Di-Mi-Do, 1.-3. Juli 2014 – WiTzels Drei-Tage-Blatt Nr. 125

Di-Mi-Do, 1.-3. Juli 2014

Aus WiTzels Tagblatt wird demnächst aus arbeitstechnischen Gründen „WiTzels Wochenblatt“, klingt ja auch viel besser!

  1. Tagesmusik: SAY HELLO;
  2. Bild des Tages:Ariadne auf Naxos;
  3. Spruch zum Tage von TWIGGY;
  4. Kalendergeschichte, diesmal aus dem Antiquariat;
  5. Vorlesung, Erich Kästner;
  6. Fortsetzungsgeschichte: CAFÉ FANTASY – Folge 27; Thema: Lovis Corinth.

 

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Nächsten MONTAG ist Tagblatts Ruhetag, übrigens.

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1. Ton ab für

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S;=)

2. Bild des Tages:

Na, hier scheint ja auch ganz schön viel Willkommenskultur im Gange zu sein!

Lovis-Corinth.
Lovis Corinth: Ariadne auf Naxos (1913).

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S;=)

3. Spruch zum Tage:

HELLO!

TWIGGY, als sie darum gebeten wurde, etwas zum Publikum zu sagen.

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S;=)

4. Kalendergeschichte:

Heute wäre alles wahrscheinlich viel teurer, aber im vorigen Jahrtausend kam es jedenfalls vor, dass ein Antiquar — er hieß übrigens Max Harzoff, falls Sie mal danach gefragt werden sollten —, also dieser Antiquar namens Max Harzoff verkaufte einem Autographensammler ein Manuskript von Oscar Wilde für 1.040 Dollar. — Anschließend fragte ihn der Kunde: „Wie sind Sie denn genau auf diesen Preis gekommen, Sir?“ — „Ach, wissen Sie“, sagte Harzoff, „ich wollte schon immer mal an einem Manuskript genau tausend Dollar verdienen.“

S;=)

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5. Vorlesung

http://volkslesen.tv/05-09-krippenerzieher-lesen-erich-kaestner/

 

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6. Fortsetzungsgeschichte: CAFÉ FANTASY – Folge 27

„Veronika, Sie leben doch nun schon viel länger als ich in Berlin“, sprach Aushilfskellner und Eismatscher Urs Bergner an Tisch drei zu Frau Mewes-Fischer, „können Sie uns vielleicht etwas über den Maler Lovis Corinth erzählen?“

„Ach, da schauen Sie am besten hier bei den Anekdoten nach“, antwortete Frau Mewes-Fischer:

LOVIS CORINTH.