Dienstag, 15. Juli 2014 – WiTzels Wochenblatt Nr. 128

! Skandal im Sperrbezirk !

„Unsere“ Regierung wird also belauscht bei ihren Hinterzimmer-Gesprächen, von denen keiner etwas mitkriegen soll. Immerhin ist das Bundeskanzleramt acht Mal so groß wie das Weiße Haus in Washington und hat auch entsprechend mehr Hinterzimmer.
Ich bin den Amis echt dankbar fürs ehrenamtliche Abhören, denn mir reichen schon die sogenannten „Bundestags-Debatten“, bei denen ich es nie schaffe, die Augen offenzuhalten. Vielleicht bremst Obamas großes Ohr ja „unsere“ Politiker ein bisschen bei den allzu groben kriminellen „Fakten“, die sie erst schaffen und uns dann „alternativlos“ aufzwingen wollen.

Andererseits können wir uns natürlich auch darüber freuen, dass „unsere“  Bundeskanzlerin und sonstigen Volksvertreter so herrlich flexibel sind und ihre Versprechungen ganz locker nebenbei platzen lassen wie 99 gelbe Luftballons.

FB.
Illustration: Facebook. [Hinweis: Bei der abgebildeten Person handelt es sich um keine erwähnte EU-Schland-Politikerin oder gar um Barbara John oder Roth, sondern um eine Frau ganz anderen Namens. Sie heißt Julia „Zlata“ Günthel, wirkt ganz integer und sympathisch und möchte nicht verwechselt werden.]
Wochenmusik – sie darf belauscht werden:

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Bild der Woche

 

Unter den Linden.
Johann Wilhelm Brücke: Berlin, Unter den Linden am Zeughaus, mit Blick auf das Alte Museum und den Dom (1839). [Bildquelle: The Yorck Project.]
 Vermissen Sie auf diesem Bild die „Allah ist groß!“=“Allahu-akbar!“-Sprechblasen demonstrierender antisemitischer Palästinenser oder irgendwelche „Flüchtlinge“ beim Erpressen eines illegalen Bleiberechts mit Anwesenheitsprämie? — Ich nicht.

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Spruch der Woche:

Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

CHRISTIAN FRIEDRICH HEBBEL (1813 bis 1863).

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 Kalendergeschichte

diesmal als Kurzfilm aus Frankfurt, Motto: „Uber uns darf mal wieder global gelacht werden!“ Also lachen wir ruhig alle mit, denn „das müssen wir aushalten“ (O-Ton Merkel):

 

Wer’s nicht glaubt: Die Frankurter Polizei bestätigt den Vorfall. http://www.taz.de/Palaestina-Protest-in-Frankfurt/!142335/

Es ist aber auch zu und zu ulkig! – Nur schade, dass Schlossherr Joachim Gauck, „die Nachwende-Kalaschnikow Gottes“, davon nix mitkriegt in seinem Bellevue. Sonst hätte er doch wenigstens auch mal was zu lachen von wegen „Willkommens-Kultur“ und müsste uns bösen blöden Deutschen nicht immer so bierernst alles Mögliche an den Spiegel stecken, den ihm anscheinend niemand vorhält. 🙂 🙂 🙂

Wir fassen zusammen: HERZLICH WILLKOMMEN, LIEBE PALÄSTINENSER MIT EURER EIGENEN KULTUR IM SCHLOSS BELLEVUE! – Dem Rest der Republik könnt Ihr nämlich gestohlen bleiben.

Last not least fällt mir dazu der jordanische Student mit seiner deutschen Frau ein, den ich hier in meiner Neuköllner Warthestraße kennengelernt hab, weil sie sich mit einer „Essenstube“ etwas dazuverdienten. Er sagte: „Die Araber, die hier in Deutschland sind – mit denen würde ich zu Hause in Jordanien nicht mal reden. Wer durch Arbeit wirtschaftlich weiterkommen will, der hat inzwischen im arabischen Raum viel mehr Chancen als in Deutschland.“

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