WiTzels Wochenblatt Nr. 134

Nr. 134

  1. Wochenmucke mit der gut gelaunten Berlin Brass Band;
  2. Bild der Woche: Art. 6 GG;
  3. Wochen-Spruch zum Tage Art. 6 GG;
  4. Kalender(wochen)geschichte, diesmal über den Boléro;
  5. Vorlesung aus einem Berliner Kleingarten;
  6. Fortsetzungsgeschichte.
  7. Besondere Schmakazie: Schachkomposition 004.

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Remember, Remember the 15th of September:

Natraj
Hier lese ich aus meiner Nacherzählung eines Exorzismus im Schwarzwald 1842.

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1. Ton ab für die Brass Band Berlin mit ihrer szenisch und musikalisch lockeren Version des „Boléro“ – :

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S;=)

2. Bild der Woche:

Das hab ich diesmal logistisch gemanaged mit dem Fotografen Carl-Heinz Hatebur, der die Idee hatte mit den Grundgesetztafeln als Fotomotiv. Und die Bundestagsabgeordnete für Neukölln, Christina Schwarzer (CDU), war so freundlich, vor dem Artikel zum Thema „Kinder“, das ihr am wichtigsten ist, als Modell und Eyecatcher zu fungieren. DANKE dafür!

GG 6, Christina Schwarzer
Foto: Carl Hatebur.

= = =

S;=)

3. Spruch der Woche:

Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

GRUNDGESETZ.

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4. Kalendergeschichte:

Bei der Uraufführung von Maurice Ravels „Boléro“ am 22. November 1928 in der Pariser Oper gab es einen ziemlichen Bohei. Plötzlich bemerkte der Komponist mitten in dem Tumult eine ältere Dame, die sich an ihrem Stuhl festklammerte und rief: “Hilfe, ein Spinner! Wer solche Musik schreibt, muss verrückt sein!” Ravel nickte zustimmend und murmelte: “Diese Frau hat mein Stück verstanden. Der Boléro ist mein Meisterwerk, aber er enthält kein Stück Musik.”

= = =

5. Vorlesung ― Na gut, Schnee ist noch keiner gefallen und der rote Faden fehlt mal wieder in meinem Wochenblatt, aber dieser Beitrag ist jedenfalls kurzweilig, nicht perfekt, doch sehr persönlich!

http://volkslesen.tv/51-08-kleingaertner-lesen-yasmina-reza/

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6. Fortsetzungsgeschichte:

Det janze Leben mal wieda …

Wer aufräumen will, dem empfehlen wir – ebenfalls mal wieda – Fa. Frank Toebs:

Frank Toebs
entruemplung.de

7. Die Schachkomposition 004

004
Weiß zieht und gewinnt.

 

Hier eine Studie des Schachspielers Szajwa Kozlowski, über den wir wenig wissen. 1943 starb er im Ghetto in Lodz.

Noch ein Tipp: Es reicht nicht, einfach den weißen Bauern nach g7 vorzurücken …

Auflösung: 1.Tg7+! Kxh8 2.Th7+ Kg8 3.g7!   Sieg im engsten Winkel sozusagen.

[Quelle: Michael Ehn – Hugo Kastner; „Schachkompositionen“, humboldt 2013.]

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