PREMiERE …

… jedenfalls in diesem Internet-Theater!

Vorhang hoch und Lauscher auf für mein erstes Video bei Vimeo 😉 und viel Spaß dito:

 

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„Wissen ist Macht, …

… aber Macht ist nicht Wissen.

AUGUST BEBEL.

 

A-Bebel
August Bebel (1840 bis 1913) war ein sozialistischer deutscher Politiker und Publizist. Heutiger Ehrenname: „Wirbel-Bebel“, weil er sich als Begründer der deutschen Sozialdemokratie so lange im Grabe umdrehen will, bis endlich aus dem Ganowereit-Souvenir B.E.R. ein berlinisch einwandfrei funktionierender „Willy-Brandt-Flughafen“ geworden ist. By The Way: Flughafen Tegel wurde in 90 Tagen fertig. (Bildquelle: Wiki/Bundesarchiv.)

ICH SAG DIR EIN GEHEIMNIS:
(Ach, wenn das doch alle wüßten!)

Wo keine Moscheen sind,
gibt’s auch keine Salafisten.

 

Gestern in Friedenau …

Salami.
Bildquelle: G. Klaut.

… gehört von der Italienerin, die mir die 220 g Salamischeiben vakoofte, und sie hatte es von ihrem Sohn:

Kommt ein Pferd zum Gemüsehändler und will 99 Mohrrüben kaufen. Fragt der Händler: „Wollen Sie nicht gleich 100 nehmen?“
Schüttelt das Pferd den Kopf: „Wer soll das denn alles essen?“

Zur Silberhochzeit

Karl Napf und seine Hedwig, geb. Kowalski, feiern Silberhochzeit. Weil sie immer brav alle Schulden der Regierung bezahlt haben, schickt das Finanzamt zur Feier des Tages die gute Fee Fortunata vorbei zum Gratulieren.

25.

Bildquelle: Kita KQ („Kleine Quälgeister“).

„Na, das ist ja spitzenmäßig“, freut sich Kalle, der die gute Fee schon aus den Werbefilmen für Frauenfußball kennt, „jetzt dürfen wir uns alle einen Elfmeter wünschen!“

„Nun mal langsam, junger Mann“, bremst ihn Fortunata. „Erst mal will ich Hedi was fragen, so von Frau zu Frau: Ihr beide seid ja nun 25 Jahre verheiratet und inzwischen bist du 55 und er ist neulich ebenfalls 55 geworden. Hast du zwischendurch jemals an Scheidung gedacht?“

Hedi denkt ne Minute nach und schüttelt dann den Kopf: „Nein. An Mord öfter mal, aber an Scheidung nie.“

„OK“, sagt Fortunata. „Ihr habt jetzt jeder einen Wunsch frei, den ich dann erfülle. Hedi, du fängst an!“

Fortunata.
Fee Fortunata bei der Arbeit. (Bildquelle: Wiki.)

„Ich wünsch mir“, sagt Hedwig Napf wie aus der Pistole geschossen, „eine Weltreise auf dem Kreuzfahrtschiff ALLURE OF THE SEAS, weil, so ne Reise kostet über 30.000 Euro. Das gibt meine Haushaltskasse einfach nicht her.“

SCHNIPP!

macht die Fee und auf dem Küchentisch liegen 35.000 Euro nebst vorsorglicher Reservierung einer Fensterkabine.

Kreuzfahrtschiff.
„Allure of the Seas“, das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt. (Bildquelle: Wiki.)

„Jetzt bin ich aber langsam auch mal dran“, grummelt Karl Napf.

Die gute Fee nickt. „Schieß los, Kalle.“

„Ich wünsch mir“, sagt Karl, „ne Frau, die 30 Jahre jünger ist als ich.“

SCHNIPP!

macht Fortunata und Kalle Napf ist 85.

Berliner „Toleranz“

Rosa Katz wurde 1942 in Auschwitz-Birkenau ermordet, ein „Stolperstein“ für sie findet sich vor dem Haus Otto-Braun-Straße 87 (früher: Neue Königstraße 6) in Berlin-Prenzlauer Berg.

Zur Erinnerung an ihre Eltern Julia und Moritz Katz, verfolgte Juden im Dritten Reich, wurden am 26. April 2014 in der Skalitzer Straße 131 in Berlin-Kreuzberg zwei „Stolpersteine“ verlegt.
Zufällig befindet sich dort die Mevlana-Moschee. Die „Stolpersteine“ haben ihre erste Nacht genau so wenig überlebt wie Rosa Katz das KZ. Schon am nächsten Morgen waren sie weg.

Stolpersteine.
Bildquelle: Newsletter des Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Weil diese „Stolpersteine“ für Julia und Moritz Katz in Kreuzberg nicht erneuert wurden, richtete die Bezirksverordnete Fadime Topac im September 2014 eine mündliche Anfrage an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, „ob dem Bezirksamt bekannt ist, dass die für Julia und Moritz Katz am 26. April 2014 in der Skalitzer Str. 131 (vor der Mevlana-Moschee) verlegten Stolpersteine bereits in der Nacht nach der Verlegung entwendet wurden?“

Laut der Bezirksstadträtin, die die Anfrage beantwortete, ist es „dem Bezirksamt bekannt, da Martin Düspohl selbst das Verschwinden der Stolpersteine am Morgen des 27. April 2014 bemerkt hat“. Martin Düspohl ist der Leiter des Fachbereichs Kultur und Geschichte beim Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg.

Daraus ergab sie die nächste Frage: „Ist dem Bezirksamt bekannt, warum die geplante Erneuerung der Stolpersteine abgesagt wurde?“

Was die Bezirksstadträtin dann kundtat, zieht einem ja nun echt die Schuhe aus, aber nicht, um irgendeine Moschee zu betreten, sondern wg. Scham und Schock:

Jene entfernten „Stolpersteine“ sollten am 7. August 2014 neu verlegt werden. Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum wollte mit Unterstützung von KIgA (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus) durch die Neuverlegung dieser „Stolpersteine“ ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Antiislamismus, aber erst nach einem Gespräch mit dem Vorstand der Mevlana-Moschee.

Kreuzberg-Mevlana-Moschee
(Bildquelle: Wiki; Urheber: De-okin (talk). Wenn du mal im sog. „Regierungsviertel“ bei Merck und Gaukel nachfragst, heißt es: „… beobachen diese Milli-Görüs-Moschee mit Sorge.“ – Fragst du noch mal nach, heißt es: „… mit großer Sorge“, aber außer aus Fensta kieken und duslig quatschen geschieht nichts.

Aufgrund von Zeitmangel und wegen der Sommerferien war es dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg jedoch nicht möglich, dieses Gespräch bis zum 7. August durchzuführen, weshalb man sich für eine Verschiebung des Termins auf den 15. Oktober 2014 entschieden hat. Die Ersatz-„Stolpersteine“ befinden sich schon im Friedrichshain-Kreuzberg Museum.

Der 15. Oktober ist inzwischen dito vorbei. Anscheinend hat die Mevlana-Moschee keinen Platz für so was, weder vor der Haustür noch im Terminkalender.

Vielleicht sollten wir auch mal langsam keinen Platz mehr für alles und jedes haben und sagen:

Bis hierher und nicht weiter!

Neulich im Regenwald am Amazonas

Regenwald.
(Bildquelle: Wikimedia; Urheber: Cesar Paes Barreto – http://www.sxc.hu/photo/29338).

Missionar Klaus-Uwe Unverdrossen kommt im südamerikanischen Regenwald zu einem Indianerstamm am Ufer des oberen Amazonas. Er wird
gastfreundlich begrüßt und vom Häuptling bewirtet. Schließlich fragt der Missionar: „Kann ich meine Sachen vielleicht hier in der Hütte stehen lassen und später bei meiner Abreise wieder mitnehmen?“
– „Aber na klar doch, Klaus-Uwe“, antwortet der Häuptling. „Im Umkreis von hundert Meilen gibt’s hier keinen einzigen Weißen.“

So., 9.11., 19 Uhr: Nach dem Fall ist vor dem Fall

Was sagte die Berliner Mauer zur Wiedervereinigung?

Da bin ich aber platt.

Autorin Ingrid Biermann-Volke (Ossi) und Liedermacher Herbert Witzel (Wessi) haben noch etwas mehr dazu zu sagen – Sie und Du ja vielleicht auch?

 

Nach_dem_Fall_ist_vor_dem_Fall

 

Sonntag, 9. November um 19 Uhr im DanTra’s, Kulmerstraße 20A, Schöneberg.

Herbert WiTzel und Ingrid Biermann-Volke.

Noch ein BANKSY zu dem Thema:

BANKSY.
„Copyright is for losers“ (BANKSY).

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.

KÖNIG DAVID (Psalm 18,30).

 

 

Hallo, Tagebuch,

gestern war ich mit sechs Saiten und zwei Stimmbändern zum ersten Mal bei Heiners Open Micro im Lagari in Kreuzberg, wo sich die Erwachsenen so langsam „Gute Nacht“ sagen und den grünen Jungs und Mädels das Taschengeld von Mama und Papa Finanzamt ausgeht. Doch mal unabhängig vom Öko-Veggie-Geld und vom Bezirk, in dem ich über 30 Jahre gelebt hab, war es doch ein richtig guter Abend, mit der hübschen rothaarigen Berit als Tresenfee und u.a. Loreley Doris als Publikum.

Außerdem hat zu Füßen des mageren Kreuzbergs (Methfesselstraße 7) Konrad Zuse die Z3 zusammengebaut, die erste funktionierende programmierbare Rechenmaschine der Welt. Das Geld an dem Teil verdienen unsere amerikanischen Freunde, sie nennen es „Computer“ und wollen uns jetzt via EU nebst Merck und Gaukel eintrichtern, wir hätten keine Fachkräfte und müssten uns zuwandern lassen. Na, OK, den Fachkräftemangel gibt es tatsächlich, aber nicht bei uns draußen in der Bundesnacht, sondern drinnen im Bundestag zu Füßen der fetten Henne, die goldene Eier legt. 😉

Mal sehen, vielleicht sehen wir uns dort ja nächsten Dienstag – nein, nicht im Bundestag, sondern bei Heiner im Lagari!

Ort des Geschehens.
Lagari, Nansenstraße Ecke Pflügerstraße.