Auf ein Neues!

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Neukölln-Termine.
Fürn Kopf und fürn Kalender, Terminer oder was auch immer – jedenfalls für „Sie und auch Sie und eventuell noch Sie“ (Wolfgang Neuss) und Dich und uns.

EU-Tag

Für Carl Hatebur.

Vor 60 Jahren, am 25. März 1957,

wurden die Römischen Verträge unterzeichnet, die das Fundament der heutigen Europäischen Union bilden. Wenn wir dieses Jubiläum unserer gemeinsamen Geschichte feiern, dann gehört es auch dazu, nach vorn zu blicken und Fragen zur Zukunft dieser Union zu beantworten.

In den letzten Jahren konnten sich anscheinend immer weniger Bürger mit der Europäischen Union identifizieren. Nur verstärkte Völkerverständigung und eine weitere „Europäisierung“ ― die Verschiebung der nationalen zur kontinentalen Identität kann diese entstandene Kluft wieder überbrücken.

Europa nähert sich einem Wendepunkt und wir dürfen das Feld nicht den Schwarzsehern überlassen. „Ich habe noch nie einen Pessimisten nützliche Arbeit für die Welt tun sehen.“ Papst Johannes XXIII. (18811963.)

Alle Dinge sind leicht, wenn uns einer zeigt, wie es gemacht wird. Also haben Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer nach den Römischen Verträgen sichtbar Freundschaft geschlossen für ihre Völker.

Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1958.
Abbildung: Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1958 (Quelle: Bundesarchiv).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der Landesflaggen:

F+D

Weil de Gaulle länger war als Adenauer, bekam die Frankreichfahne Längsstreifen, und damit der schlanke Adenauer etwas breiter wirkte, wurde die bundesdeutsche Fahne im Breitbandver­fahren quer gestreift.

Mit diesem ersten Handschlag begannen geduldige Bemühungen und kleine Schritte in Richtung auf das gemeinsame Ziel: „Die Beschreibung der Realität ist die Beschreibung des Papiers.“

Einen weiteren Schritt unternahm Charles de Gaulle als französischer Staatspräsident durch seine ermutigende Ansprache bei der Kundgebung vor der deutschen Jugend in Schloss Ludwigsburg am 9. September 1962:

Sie alle beglückwünsche ich! Ich beglückwünsche Sie zunächst, jung zu sein. Man braucht ja nur die Flamme in Ihren Augen zu beobachten, die Kraft Ihrer Kundgebungen zu hören, bei einem jeden von Ihnen die persönliche Leidenschaftlichkeit und in Ihrer Gruppe den gemeinsamen Aufschwung mitzuerleben, um überzeugt zu sein, daß diese Begeisterung Sie zu den Meistern des Lebens und der Zukunft auserkoren hat.

Ich beglückwünsche Sie ferner, junge Deutsche zu sein, das heißt Kinder eines großen Volkes. Jawohl, eines großen Volkes, das manchmal, im Laufe seiner Geschichte, große Fehler begangen hat. Ein Volk, das aber auch der Welt fruchtbare geistige, wissenschaftliche, künstlerische und philosophische Wellen gespendet und sie um unzählige Erzeugnisse seiner Erfindungskraft, seiner Technik und seiner Arbeit bereichert hat; ein Volk, das in seinem friedlichen Werk, wie auch in den Leiden des Krieges, wahre Schätze an Mut, Disziplin und Organisation entfaltet hat. Das französische Volk weiß das voll zu würdigen, da es auch weiß, was es heißt, unternehmens- und schaffensfreudig zu sein, zu geben und zu leiden.

Schließlich beglückwünsche ich Sie, die Jugend von heute zu sein. Im Augenblick, wo Sie in das Berufsleben treten, beginnt für die Menschheit ein neues Leben. Angetrieben von einer dunklen Kraft, auf Grund eines unbekannten Gesetzes, unterliegen die materiellen Dinge dieses Lebens einer immer rascheren Umwandlung. Ihre Generation erlebt es und wird es noch weiter erleben, wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Entdeckungen und der maschinellen Entwicklung die physischen Lebensbedingungen der Menschen tief umwälzen. Dieses wunderbare Gebiet jedoch, das Ihnen offensteht, soll durch diejenigen, die heute in Ihrem Alter stehen, nicht einigen Auserwählten vorbehalten bleiben, sondern für alle unsere Mitmenschen erschlossen werden. Sie sollen danach streben, daß der Fortschritt ein gemeinsames Gut wird, an dem jeder seinen Anteil hat, so daß er zur Förderung des Schönen, des Gerechten und des Guten beiträgt, überall und insbesondere in Ländern wie den unseren, die die Zivilisation machen; somit soll den Milliarden der in den Entwicklungsländern Lebenden dazu verholfen werden, Hunger, Not und Unwissenheit zu besiegen und ihre volle Menschenwürde zu erlangen.

Das Leben in dieser Welt birgt jedoch Gefahren. Sie sind umso größer, als der Einsatz stets ethisch und sozial ist. Es geht darum zu wissen, ob im Laufe der Umwälzungen der Mensch zu einem Sklaven in der Kollektivität wird, oder nicht; ob es sein Los ist, von dem riesigen Ameisenhaufen angetrieben zu werden, oder nicht; oder ob er die materiellen Fortschritte völlig beherrschen kann und will, um damit freier, würdiger und besser zu werden.

Darum geht es bei der großen Auseinandersetzung in der Welt, die sie in zwei getrennte Lager aufspaltet und die von den Völkern Deutschlands und Frankreichs erheischt, dass sie Ihrem Ideal die Treue halten, es mit ihrer Politik unterstützen und es, gegebenenfalls, verteidigen und ihm kämpfend zum Sieg verhelfen.

Diese jetzt ganz natürliche Solidarität müssen wir selbstverständlich organisieren. Es ist dies Aufgabe der Regierungen. Vor allem müssen wir ihr aber einen lebensfähigen Inhalt geben, und das soll insbesondere das Werk der Jugend sein. Während unsere beiden Staaten die wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit fördern werden, sollte es Ihnen und der französischen Jugend obliegen, alle Kreise bei Ihnen und bei uns dazu zu bewegen, einander immer näher zu kommen, sich besser kennenzulernen und engere Bande zu schließen.

Die Zukunft unserer beiden Länder, der Grundstein, auf dem die Einheit Europas errichtet werden kann und muß, und der höchste Trumpf für die Freiheit der Welt bleiben die gegenseitige Achtung, das Vertrauen und die Freundschaft zwischen dem französischen und dem deutschen Volk.“

[Quelle: Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung Nr. 168 vom 11. September 1962, S. 1426f.]

Am 22. Januar 1963, unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, mit dem die Freundschaft zwischen beiden Ländern und Völkern besiegelt wurde. Damit dieser Vertrag nicht rückgängig gemacht werden kann, setzte Adenauer, „der alte Fuchs“, die Form einer völkerrechtlich verbindlichen Übereinkunft durch. 

Es würde kein Europa geben, wenn nicht diese wirkliche Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland vorangegangen wäre. Alle die europäischen Institutionen, die wir bisher schon geschaffen haben, wären undenkbar ohne eine Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland. Ich bin fest davon überzeugt, daß dieser Vertrag später einmal von der Geschichtsschreibung als eines der wichtigsten und wertvollsten Vertragswerke der Nachkriegszeit bezeichnet werden wird.“ (Bundeskanzler Konrad Adenauer am nächsten Tag in einer Fernsehansprache [23. Januar 1963].)

 

Wir bleiben dran.

 

 

Stille Wasser sind tief – 17.7.2016

Mit Dank an Wikipedia zeigen wir deren zweites Werbefoto für Google und Diego Delso, nämlich einen peruanischen Panoramablick auf den Umayo-See. Rechts sehen wir eine Begräbnisstätte für den Hochadel der längst ausgerotteten Ureinwohner, nämlich die beiden Türme. – Ein ähnliches Bild kennen wir inzwischen auch aus EU-ropa; allerdings besteht der See aus Blut und die Begräbnisstätte heißt: „Islam ist Friedhof“.

EU-ropa: der steigende Blutspiegel des "Islam ist Friedhof"-Binnensees. Merck und Gaukel meinen: Es gibt keine Obergrenze, Mohammed ist König Kunde. - Ich sehe das anders.
EU-ropa: der „Islam ist Friedhof“-Binnensee.

0° 09′ 18,03″ W Dieses und weitere Bilder auf OpenStreetMapGoogle Earth info

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EU-ropa

EU-ropa: der steigende Blutspiegel des "Islam ist Friedhof"-Binnensees. Merck und Gaukel meinen: Es gibt keine Obergrenze, Mohammed ist König Kunde. - Ich sehe das anders.
EU-ropa: der steigende Blutpegel des „Islam ist Friedhof“-Binnensees. Merck und Gaukel meinen ja: Es gibt keine Obergrenze, denn Mohammed ist König Kunde für Wallstreet GmbH & Co. KG aA (=auf Aktien). Sie freuen sich schon auf ihr nächstes Begrüßungsgeld in Petrodollar, der neuen Westmark. – Ich sehe das anders und an den Türmen steht: „Wenn Menschen schweigen, werden Steine schreien.“

Nicht vergessen: Anetta Kahane und ihr Klüngel mit Berufserfahrung sind für jeden Tip dankbar! 😉

 

Blick übern Tellerrand am 16.7.2016

Mit Dank an Wikipedia.

Beschreibung

Beschreibung
Español: Peldaños y púlpito del refectorio (comedor) del monasterio cisterciense de Santa María de Huerta, situado en la localidad de Santa María de Huerta, provincia de Soria, Castilla y León, España. La primera piedra del monasterio la colocó el rey Alfonso VII de León en 1179, y fue ampliado en el siglo XVI gracias a la ayuda de los reyes Carlos I y Felipe II. El refectorio, construido en 1215, es la joya del monasterio y uno de los mejores ejemplos de Europa. El púlpito lo utilizaba un monje para la lectura durante las horas de comida.
English: Steps and pulpit of the refectory (dining room) of the Cistercian Monastery of Santa María de Huerta located in the village of Santa María de Huerta, province of Soria, Castille and León, Spain. The first stone of the building was laid by the king Alfonso VII of Castile in 1179 and the building undergoed an expansion in the 16th century thank to the help of the kings Charles I and Philip II. The refectory, built in 1215, is the jewel of the monastery and one of the best examples in Europe. The pulpit was used by a monk for reading during dinner time.
Datum 28. Dezember 2015, 10:29:49
Quelle Eigenes Werk
Urheber Diego Delso

Entenhausener Betriebsausflug am 15.7.2016

Mit Dank an Wikipedia.

Beschreibung
English: Black-bellied whistling ducks (Dendrocygna autumnalis), Tobago
Українська: Чорночеревні свистячі качки (Dendrocygna autumnalis) в Тринідаді і Тобаго.
Português: Marrecas-caboclas (Dendrocygna autumnalis) fotografadas em Tobago.
Datum 15 December 2014, 11:09:44
Quelle Own work, from Sharp Photography
Autor Charlesjsharp

ROCK’n’READ 3.6.2016

Leseprobe

Ein Gedicht

Meine Chancen sind gering

Einer Weißwurst auf der Tanzfläche zu begegnen

Dafür ist sie zu klein

Als Partnerin wäre sie aber

Handlich

Schmiegsam

Mit süßem Senf und einer Laugenbrezel

Ein Gedicht

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Zvonko Plepelić

Rock'*n'Read 3.6.2016
Buchvorstellung mit Autor Zvonko Plepelić
und der wunderbaren Musikerin Mélinée mit ihren „melankomischen“ Chansons.

Am Freitag den 3. Juni 2016: WitZels Rock’n’Read Abend

Und Wolfgang Endler ist angefragt – es gibt also ein volles Programm, bei dem kein Auge trocken bleibt!

Gedicht für Kennzeichen D wie Donnerstag, 7.4.2016

Zum Verwechseln ähnlich

Hase und Elefant

Syrischer Maler: Hase und Elefantenkönig an einer Quelle mit dem Spiegelbild des Mondes (1354). Quelle (dieses Bildes): Yorck Project.

Das ewige Dilemma

Niemand gleicht mir

Und niemand gleicht dir

Die anderen gleichen sich auch nicht

Andererseits

Du bist mir ähnlich

Ich bin dir ähnlich

Auch die anderen ähneln sich

In so einem Fall entscheide ich mich

Immer für mich

Autor

Mitternacht – Geisterstunde = der Autor ist am Dichten und Verdichten. (Phantombild des polizeibekannten Intensivschreibers Zvonko P., Quelle: Dover P.)

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Zvonko Plepelić

Dies ist ein Vorgeschmack auf die nächsten Veröffentlichungen des Berliner Schriftstellers Zvonko Plepelić, nämlich handgebundene Buchausgaben seiner illustrierten Gedichte.

Gedicht zu Mittwoch, 30. März 2016

Zum  Verwechseln  ähnlich

Blake-Bild zu Zvonko Plepelic
William Blake: „Adam bennent die wilden Tiere“ (1810). Bildquelle: Yorck Project.

Privatsphäre

Wenn ich mir einen Film angucke
Dann möchte ich nicht wissen
Mit wem die Schauspielerin verheiratet war

Esse ich ein Steak
Bleibt mir verborgen
Dass der Koch Damenunterwäsche trägt

Betrete ich eine Kirche
Will ich nicht gleich beichten
Meine Sünden erlasse ich mir selbst

Sagrada-Familia-zu-Zvonko-Plepelic
Baustelle der Kathedrale „Sagrada Familia“ („Heilige Familie“). Foto: Ralf Roletschek. – Bildquelle: wikimedia.

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Zvonko Plepelić

Dies ist ein Vorgeschmack auf die nächsten Veröffentlichungen des Berliner Schriftstellers Zvonko Plepelić, nämlich handgebundene Buchausgaben seiner illustrierten Gedichte.