Auf ein Neues!

Koop 12049 und 12051 Bevantgarde Neukölln Nord:

Neukölln-Termine.
Fürn Kopf und fürn Kalender, Terminer oder was auch immer – jedenfalls für „Sie und auch Sie und eventuell noch Sie“ (Wolfgang Neuss) und Dich und uns.

ROCK’n’READ – Freitag, 1.4.2016, 19:30

Wenn Gott will und wir leben, erleben wir folgenden Termin in Neukölln, RAUM B, Wildenbruchstraße 4, gleich neben der Polente, 12045 Berlin (U-Bahnhof Rathaus Neukölln)

April

Aus zwingenden Gründen:

!!! Stefan-Lukschy-lesung verschoben auf den 13. Mai !!!

Doch das ficht uns nicht an, es wird ein guter Abend – wir präsentieren ein nagelneues Buch:

Zvonko Plepelić

„Vor meiner Tür“ –

Lukschy-_Di-Nauta
Plakat 1.4.2016, Design: Studio Syzygos.

Freitag,1.4.2016, 19:30 Uhr in RAUM B, Wildenbruchstraße 4, 12045 Berlin

ROCK: – Die italienische Singer-/Songwriterin Deborah Di Nauta

Deborah
Deborah Di Nauta; Foto: privat.
READ: – Stefan Lukschy (hier bei „Wer spinnt denn da, Herr Doktor?“ als unsichtbarer Regisseur zugange und Loriot als „Rittmeister von Meyerling“, der göttliche)
also, Stefan Lukschy präsentiert als Überraschungsgast sein Loriot-Buch “Der Glückliche schlägt keine Hunde”

Herbert Witzel und Wolfgang Endler sind dito mit dabei.

Emse Bremse und Olle Ihmchen (60)

Emse Bremse, seine Erna und Olle Ihmchen treffen sich diesmal in Schloss Britz bei der Rembrandt-Ausstellung.

Olle Ihmchen, du strahlst ja wie Osram – hattest du fünf Richtige im Lotto oder was?“, wundert sich Emse Bremse.

Ville, ville besser, wa“, lacht Olle Ihmchen, „ick hab jetzt einen Job bekommen als Umgrenzungsbewacher beim nächsten richtigen Sechser-Treffen der Gewinner, genannt G 6. So heißt G 8 jetzt, nachdem Putin ausgeladen und Merkel entmündigt wurde. Und genauso wie bei der G 7 auf Schloss Elmenau machen sie für den Schutz des Geländes mindestens 130 Millionen Euro locker bei der kommenden G 6.“

Elmenau

Hochsicherheitstbunker Schloss Elmenau, Dienstboteneingang für Angela Merkel und andere wirklich wertvolle Menschen; Foto lizenziert-unter-cc-by-sa-3-0-c3bcber-wikimedia-commons; Sicherheit finanziert von Steuergeldern (130.000.000 EUR für 7 Personen = über 18 Millionen Euro pro Pappnase, um es karnevalistisch zu formulieren.).

G Sex?“, wunderte sich Emse Bremse schon wieder.

Genau“, nickte Olle Ihmchen. „Die andern Länder wollen ihre Frauen und Mädchen vor sexuellen Übergriffen schützen, darum geht es.“

Wäre doch mal ganz schön, wenn wir auch so gut geschützt würden wie die Jungs und Mädels der G 6 bis 7″, seufzte Erna.

Aber du hast doch gehört, was Frau Merkel gesagt  hat“, mokierte sich Emse Bremse, Ernas Mann. „Für die einheimischen Jungs und Mädels und Frauen auf den billigen Plätzen des Staates ist es unmöglich, sie vor Übergriffen und Grenzüberschreitungen zu schützen. Das geht an der Staatsgrenze los und hört bei Leib und Leben und Privateigentum noch lange nicht auf.“

Genau so isses“, nickte Olle Ihmchen. „Der Juncker vom EU-Aufsichtsrat hat auch gesagt, wenn die Lkws und die Warenströme an den Grenzen wieder warten müssen, weil wieder wie früher kontrolliert wird, wer reinkommt, dann geht der Binnenmarkt kaputt und dann bräuchten wir ja gar keine EU und keinen Juncker mehr. Un det jeht einfach nich, wa.“

_

Stimmt“, stimmte Erna zu, „det wäre zu schön, um wahr zu sein.“

DONNERSTAG! 4.2.2016 – WitZels ROCK’n’READ

Wenn Gott will und wir leben, erleben wir folgenden Termin in Neukölln im RAUM B, Wildenbruchstraße 4, 12045 Berlin (U-Bhf. Rathaus Neukölln):

Februar

Donnerstag, 4.2.2016, 19:30 Uhr – Donnerstag statt Freitag, denn wir wollten bei ROCK’n’READ in RAUM B unbedingt diesen Autor als Überraschungsgast dabei haben, der 2016 keinen freien Freitag hatte: 

Hans Rath

© Alexander Hörbe

Hans Rath

Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Mit der Romantrilogie «Man tut, was man kann», «Da muss man durch» und «Was will man mehr» hat Rath sich eine große Fangemeinde geschaffen. Zwei der Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt. «Und Gott sprach: Wir müssen reden» sowie «Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch» wurden ebenfalls zu Bestsellern.

Die Wege des Herrn sind unergründlich

Band 3 von Hans Raths «Und Gott sprach»-Reihe: liebenswerte Figuren, witzige Dialoge – eine wunderbare Weihnachtsgeschichte.

© Kai Pannen

 

  • An diesem ROCK’n’READ-Abend gehen in der Pause zwei Hüte herum, denn Hans Rath spendet seine Aufwandsentschädigung für eine Flüchtlingsorganisation.

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Den musikalischen Teil des Abends übernimmt

Lorelay

Hier als Kostprobe und Leckerschmecker der wunderschöne „Großstadtregenbogen“ https://youtu.be/xDjOMah-bA0 dieser herzerfrischenden, 2015 aus Frankfurt/Main nach Berlin zugezogene Liedermacherin und Singer-Songwriterin.

An diesem Abend präsentiert sie ihre brandneue CD: CHAMÄLEON.

CHAMÄLEON-Lorelay
Lorelay.

Herbert Witzel (Gute-Laune-Lieder, also ich) und

Wolfgang Endler (Blitzlicht-Gedichte)

sind dito wieder dabei, na, und natürlich nicht zu vergessen

Laëtitia und Cristina vom RAUM B.

KOMMT ALLE!

Herbert_Witzel

 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (59)

Wenn Olle Ihmchen sich frisch macht, dann sieht er richtig jung aus, ungefähr so wie Ede Dean in dem Film „East Of Ede“.
Außerdem geht er gerne schwofen in „Clärchens Ballhaus“.

Clärchens-Ballhaus
2809eberlin-mitte-auguststrasse-24-25-claerchens-ballhause2809c-von-beek100-eigenes-werk-lizenziert-unter-gfdl-c3bcber-wikimedia-commons-httpscommons-wikimedia-orgwikifileberlin_mitt.jpg

Na ja, und letzten Freitag, was soll ich Euch sagen, liebe Surferinnen und Surfer daheim vor den Monitoren, da hat er eine Dame zum Tanzen aufgefordert, die war kurzsichtig und hat ihre Brille in der Handtasche gelassen vor lauter Eitelkeit, obwohl ihre Vielmann-Kontaktlinsen noch gar nicht fertig waren. Und da schaut sie ihn an und schüttelt den Kopf wegen seiner optischen Jugendlichkeit:

Ich tanze doch nicht mit einem Kind!“

Olle Ihmchen hat sich dann bei ihr entschuldigt:

Pardon, ich wusste ja gar nicht, dass Sie schwanger sind.“

 

 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (57)

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?“,

sang Erna fröhlich Goethes Mignon-Lied in die Runde,

Mignon
Mignon mit den Zügen der Schauspielerin Constanze Le Gaye, Gemälde von Wilhelm von Schadow, 1828, Bildquelle: Wiki.

 

(wo) Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!“

Näh, das Land, wo die Zitronen blühn, kenn ick nich“, antwortete Emse Bremse, „aba ick kenne ein grenzenloses Land, wo langsam alle außer den Regierungsbedienern und -bediensteten mit sauren Gesichtern rumloofen, wa.“

_

 Meinst du das Land der Neoliberalalas, Emse Bremse?“, frug Olle Ihmchen.

_

Moment mal, Männer!“, rief Erna dazwischen, „wir hatten doch abgemacht, dass wir hier keine politischen Witze machen wollen.“

Und warum nicht, Erna? Weil uns das Lachen vergangen ist oder weswegen?“, knurrte Emse Bremse.

Nein, nicht deswegen“, schüttelte Erna den Kopf, „sondern weil Politik ein schmutziges Geschäft ist und den Charakter verdirbt. Deshalb müssen Politiker immer wieder gewechselt werden wie Windeln, aus dem gleichen Grund.“

 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (56)

Man kann es ja auch positiv sehen, dass für uns Einheimische keine Arbeit da ist“, sprach Emse Bremse neulich, als sie mal wieder Skat spielten, er und seine Erna und der Freund des Hauses, Olle Ihmchen. „Dadurch hört das Bewerbungstraining nie auf und Olle Ihmchen hat ne neue Beschäftigungsmaßnahme abgekriegt. – 18!“

Als was wirst du denn jetzt maßgenommen, Olle Ihmchen?“, frug Erna und ergänzte: „20!“

Ich bin jetzt Bewerbungstherapeut“, antwortete Olle Ihmchen. „Null!“

Die andern beiden passten, er bekam das Spiel und sortierte ziemlich lange seine Karten.

Sag mal“, fragte Erna zwischendurch, „warum spielst du eigentlich nicht mehr mit Willy Karten?“

Würdest du mit einem spielen, der dauernd schummelt?“, fragte Olle Ihmchen zurück und legte eine Karte auf den Tisch.

Defregger
Hier sehen wir Olle Ihmchen (im Vordergrund) und Erna und Emse Bremse beim Kartenspiel. Schnappschuss von Franz Defregger (um 1900), Repro: Archiv Witzel.

Nein“, schüttelte Erna den Kopf, „natürlich nicht.“

Siehst du, Willy auch nicht.“

= = =

Nur wer das Echte liebt, liebt WitZels Gute-Laune-Lieder!

 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (55)

Emse und Erna Bremse und Olle Ihmchen sitzen mal wieder auf dem Dach der Welt im neuköllnischen Klunkerkranich und sind ernsthaft bemüht, nicht über Stammtischparolen aus Gaucks Weihnachts- oder Merkels Neujahrsansprache zu reden. Die Wirklichkeit gibt ja auch schon jeden Tag genug Kommentare dazu ab, finden sie. Und die Kommentarfunktion der Wirklichkeit lässt sich nur fürs sog. „Regierungs- und Medienviertel“ abschalten, nicht aber im Rest von Ex-D und DDR_.02.

Warst du eigentlich schon immer so ein Einzelgänger, Olle Ihmchen?“, fragt Erna.

Fr.v.Schiller
Gerhard von Kügelgen: Porträt des Friedrich von Schiller (den Olle Ihmchen jetzt gleich zitiert),
1808–1809, Leinwand, 73 × 61 cm
[ (c) 2007 The Yorck Project].

Der Starke ist am mächtigsten allein„, nickt Olle Ihmchen. „Allerdings gab es damals in der Kita schon auch welche, die stärker waren als ich. Mit denen wollte ich aber nicht spielen. Und die, die schwächer waren als ich, wollten mit mir nicht spielen. – Wo ich allerdings gern mitgemacht hab, das war, wenn wir AUTO spielten bzw. Kraftfahrzeug. Dann durfte ich immer der Benzin sein und musste stinken.“

15.1.2016 – ROCK’n’READ

WitZels Bunter ROCK’n’READ-Abend

im wilden Neukölln in

RAUM_B
Wildenbruchstraße 4, 12045 Berlin

Freitag, 15. Januar 2016, 19:30 Uhr

mit Comedy-Jongleur Cotton McAloon

Cotton
Cotton mit Köpfchen an den Keulen; Foto: privat.

 

mit der wunderbaren bulgarischen Autorin Tzveta Sofronieva

Tzaveta
Tzveta Sofronieva. Foto Gerd Zurow.

und ihrem Buch:

weiss-grau

(Briefe einer Blumenfrau an einen Fahrradhändler);

Zitat
Ein Zitat des „russischen Brassens“; zu finden im Buch.

mit der ungewöhnlich prickelnden Musikerin Delphine Maillard

Delphine-M-ex-Dussmann
Delphine Maillard. Foto mit frdl. Genehmigung des Kulturhauses Dussmann.

 

mit Wolfgang Endler und Herbert Witzel als lebendem Inventar.

Engler-Witzel
Wolfgang Endler im roten Pulli; Herbert Witzel am blauen Band mit Gitarre. (Foto: Lothar Schneeberger – DANKE.)

mit Laëtitia und Cristina vom und im RAUM B.

Eintritt: le chapeau tourne – FREE ADMISSION Hut geht rum. 

Das Zusammentreffen dieser Ausnahme-Künstlerinnen und -Künstler wird sich nicht wiederholen. Für mich ist ROCK’n’READ jedes Mal ein Event als Performance, ein Kunstwerk, eine einzigartige Schöpfung aus Anwesenheit, Gegenwart und Gemeinschaft, die nur erlebbar ist.“

Herbert_Witzel