Lecker: Sa., 28.2.2015 – Café Botanico


„Wo gehst du denn heute abend hin?“, fragt Olle Ihmchen den Emse Bremse am Richardplatz in Neukölln.

Richardstraße
Blick vom Richardplatz aus in die Richardstraße. Bildquelle: wiki.


– „Ick jeh mit meine Frau ins Café Botanico, Richardstraße 100“, strahlt Emse, „da jibt et nich nur Artischocken-Risotto und n Getränk für fuffzehn Euro, sondern auch noch n Konzert von WiTzke oder WiTzler oder wie der Kerl heißt – wenn de dir n schönen Bunten Sonnabend Abend machen willst, denn komm doch ooch hin …“

 

Heute isses so weit!

Runge
Der Morgen. Bildquelle: Yorck Project; Maler: Philipp Otto Runge.

 

RAINER MARIA RILKE schrieb über dieses Bild: „In den deutschen Romantikern war eine große Liebe zur Natur. Aber sie liebten sie ähnlich wie der Held einer Turgenieffschen Novelle jenes Mädchen liebte, von dem er sagt: ‚Sophia gefiel mir besonders, wenn ich saß und ihr den Rücken zuwendete, das heißt, wenn ich ihrer gedachte, wenn ich sie im Geiste vor mir sah, besonders des Abends, auf der Terrasse…‘ – Vielleicht hat nur einer von ihnen ihr ins Gesicht gesehen; Philipp Otto Runge, der Hamburger, der das Nachtigallengebüsch gemalt hat und den Morgen. Das große Wunder des Sonnenaufgangs ist so nicht wieder gemalt worden. Das wachsende Licht, das still und strahlend zu den Sternen steigt und unten auf der Erde das Kohlfeld, noch ganz vollgesogen mit der starken tauigen Tiefe der Nacht, in welchem ein kleines nacktes Kind – der Morgen – liegt. Da ist alles geschaut und wiedergeschaut. Man fühlt die Kühle von vielen Morgen, an denen der Maler sich vor der Sonne erhob und, zitternd vor Erwartung, hinausging, um jede Szene des mächtigen Schauspiels zu sehen und nichts von der spannenden Handlung zu versäumen, die da begann. Dieses Bild ist mit Herzklopfen gemalt worden. Es ist ein Markstein. Es erschließt nicht einen, es erschließt tausend neue Wege zur Natur.“-

(Abgekupfert bei <http://www.meisterwerke-online.de&gt;.)

Hier folgt noch der Konzert-Flyer, den ich vorgestern fertiggekriegt hab nach langen Jahren und schlaflosen Nächten – leider Freitag geschrieben und Samstag gemeint:

 

Aussen.
Flyer aussen, Seiten 1 und 4.

 

1+4
Flyer innen, Seiten 2 und 3.

 

Café-Botanico

 

Die Plätze sind begrenzt – bitte Tisch reservieren:

Café Botanico
http://www.quandoo-partner.com/?mid=aYgdr&cat=1&s=3&locale=de_DE

http://www.quandoo-partner.com/?mid=aYgdr&cat=1&s=3&locale=de_DE

 

 

 

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Erfolg und Erfahrung

Mein Bunter Sonnabend Abend letzte Woche im Café Loislane war Erfahrung und Erfolg zugleich: Unser Programm war erfolgreich, eine Erfahrung wurden dann die Spätfolgen – als ich schon Feierabend hatte und nicht mehr da war -, die zum Rausschmiss zwecks Bambule-Vermeidung führten. Ist auch eigentlich kein öffentliches Veranstaltungslokal und als Gast bleibe ich erhalten, Chefin Tanya ist schon ganz OK. „smile“-Emoticon = 🙂

Loislane
Foto: Lothar Schneeberger.

DIE PERSONEN UND IHRE DARSTELLER:

Lydia = Lydia Reining; Trödelheinz = Sohn des Wunsiedler Heimatdichters Georg Benker, dessen Gedichte und Lieder von Lydia gesungen und von Heinz vorgetragen wurden; Kläuschen = Klaus Elgert, dessen Lebensgeschichte hier von mir aufgeschrieben und nachzulesen ist; Christian = Christian Rädisch, mein musikalischer Mentor und Mitstreiter; Wolfgang = der Neuköllner Kollege Autor Wolfgang Endler aus der Weisestraße; ich = Herbert WiTzel.

Ein Highlight des Abends war mal wieder Georg Benkers Gedicht über die Wunsiedeler Sechs-Ämter-Tropfen mit anschließender Verkostung.

Nächstes Konzert mit WiTzels Gute-Laune-Liedern am 28. Februar um 19:30 Uhr im „Café Botanico“, Alt-Rixdorf, Richardstr. 100, Eintritt 15 EUR einschließlich Menu, Glas Wein und einem WiTzel-Buch nach Wahl vom Büchertisch mit persönlicher Widmung des Autors Herbert-Friedrich Witzel als Erinnerung an diesen besonderen Abend. „smile“-Emoticon 🙂 „smile“-Emoticon 🙂
http://www.cafe-botanico.de/