Erfolg und Erfahrung

Mein Bunter Sonnabend Abend letzte Woche im Café Loislane war Erfahrung und Erfolg zugleich: Unser Programm war erfolgreich, eine Erfahrung wurden dann die Spätfolgen – als ich schon Feierabend hatte und nicht mehr da war -, die zum Rausschmiss zwecks Bambule-Vermeidung führten. Ist auch eigentlich kein öffentliches Veranstaltungslokal und als Gast bleibe ich erhalten, Chefin Tanya ist schon ganz OK. „smile“-Emoticon = 🙂

Loislane
Foto: Lothar Schneeberger.

DIE PERSONEN UND IHRE DARSTELLER:

Lydia = Lydia Reining; Trödelheinz = Sohn des Wunsiedler Heimatdichters Georg Benker, dessen Gedichte und Lieder von Lydia gesungen und von Heinz vorgetragen wurden; Kläuschen = Klaus Elgert, dessen Lebensgeschichte hier von mir aufgeschrieben und nachzulesen ist; Christian = Christian Rädisch, mein musikalischer Mentor und Mitstreiter; Wolfgang = der Neuköllner Kollege Autor Wolfgang Endler aus der Weisestraße; ich = Herbert WiTzel.

Ein Highlight des Abends war mal wieder Georg Benkers Gedicht über die Wunsiedeler Sechs-Ämter-Tropfen mit anschließender Verkostung.

Nächstes Konzert mit WiTzels Gute-Laune-Liedern am 28. Februar um 19:30 Uhr im „Café Botanico“, Alt-Rixdorf, Richardstr. 100, Eintritt 15 EUR einschließlich Menu, Glas Wein und einem WiTzel-Buch nach Wahl vom Büchertisch mit persönlicher Widmung des Autors Herbert-Friedrich Witzel als Erinnerung an diesen besonderen Abend. „smile“-Emoticon 🙂 „smile“-Emoticon 🙂
http://www.cafe-botanico.de/

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Kurt Tucholsky zum 125. *

Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

 

Tucholsky
Warum auf der Tafel der 5. steht statt 9. Januar 1890, das weiß ich nicht. Die Postkarte ist mein WiTzel-Design, es gibt sie nur bei mir.

Kurt Tucholsky

Das Ideal

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
Neun Zimmer – nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve –
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) –
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad – alles lenkste
natürlich selber – das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche – erstes Essen –
alte Weine aus schönem Pokal –
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
Ja, das möchste!
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten –
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
Etwas ist immer.
Tröste dich.
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Daß einer alles hat:
das ist selten.
(1927)

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Mehr Tucholsky-Text heute, 9. Januar 2015, hier im Feigenblättchen – Fachblatt für Unerschrockene.

Und hier geht’s morgen auch noch zu einem ausführlichen Lebenslauf:

http://www.kurt-tucholsky.info/lebenslauf

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Im Übrigen empfehle ich WiTzels Gute-Laune-Lieder für Bühne, Betriebsfest und Wohnzimmerkonzerte.

SongSlam Sonntag, 19:00 Uhr

HURRA! – Bin ins Finale gekommen und immerhin auf dem zweiten Platz gelandet.  🙂  🙂  🙂

SongSlam-Berlin

Wenn Ihr diesen Sonntag (11.1.2015) ab 19 Uhr Zeit habt, dann könnt Ihr mich in Berlin LiVE hören – mittenmang im Programm:

https://www.facebook.com/events/1396372273991274/?sid_reminder=8630712480387039232
http://www.badehaus-berlin.com/details/songslam-berlin-10.html
http://songslamberlin.wordpress.com/

Es wird gut werden!

Herzliche Grüße und Wochenend und Sonnenschein,

Herbert WiTzel

WiTzels Gute-Laune-Lieder

Kinder und kleine Leute

Familie Otto Witzel.
Mein Vater (1. von rechts) als Kind seiner Eltern.

Meine Eltern waren kleine Leute und eigentlich ganz OK, bloß vom heutigen Polit-Olymp aus gesehen zählen sie sicherlich zum dumpfen Wahlvieh, dem alles erst mal erklärt werden muss.

Bundestag.
Bildquelle: Archiv Syzygos.

Na gut, ich geh nicht mehr dumpf wählen, aber ansonsten bin ich nicht größer oder besser als sie, die sich nie Visitenkarten leisteten, im Gegensatz zu mir. 😉
Es ist die erste meines Lebens:

WiTzels_Karte.

… und zum Abschluß singt Loudon Wainwright III hier über seinen Vater Loudon Wainwright II: