Do., 5.10., 20 Uhr :: Nabend Nachbarn

Herbert Witzels Kulturtransport in Neukölln

Nadar
Felix Nadar: Selbstporträt als Luftschiffer (1863). Bildquelle: Wikipedia.

Ort: Warthe-Mahl, Warthestraße 46, 12051 Berlin

mit dem

NEUKÖLLNER DSCHUNGEL

und TRÖDELHEINZ von Nebenan, Sohn des Wunsiedler Schuhmachermeisters und Heimatdichters Georg Benker

und

ROCKN ROLLF

und einem Neuköllner Büchertisch.

Albrecht Altdorfer Neuköllnerin
und mit Albrecht Altdorfers Neuköllnerin (© Albrecht Altdorfer 1527).

Do., 5.10., 20 Uhr im Warthe-Mahl, Warthestraße 46, 12051 berliNeukölln

 

 

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Do., 7.9., 20 Uhr in Neukölln

Bücher, Bilder und Lieder aus der Nachbarschaft

Vorankündigung frisch aus meinem Notizbuch:

Do., 7.9.,20 Uhr im Warthe-Mahl
Handarbeit des Hauses Witzel.

Auf ein Neues!

Koop 12049 und 12051 Bevantgarde Neukölln Nord:

Neukölln-Termine.
Fürn Kopf und fürn Kalender, Terminer oder was auch immer – jedenfalls für „Sie und auch Sie und eventuell noch Sie“ (Wolfgang Neuss) und Dich und uns.

Do., 15.6., 20 Uhr

Witzels Worttransport

Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume
Witzels Worttransport im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60, jeden dritten Donnerstag im Monat.

im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60

mit Joachim Gies (Saxophon):

joachim gies-Foto: Christoph Damm
Am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume: Joachim Gies – Foto: Christoph Damm.

Der Schamane des Saxophons sorgt für Good Vibrations;

mit Hans-Albert Wulf (Buchvorstellung: „FAUL! Der lange Marsch in die kapitalistische Arbeitsgesellschaft“):

Buchvorstellung Hans-Albert Wulf
Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume, Warthestraße 60, mit Hans-Albert Wulfs Buchvorstellung.

Das Faultier im Hamsterrad kommt zu Wort;

mit Wolfgang Endler am Gedankenblitz;

Die Feder vom Café Plume nimmt uns unter die Fittiche.

Cafeplume-Warthe60

und ich.

Herbert_Witzel
Herbert Witzel, der singende Verleger – „besser als ein verlegener Sänger“ (Wolfgang Endler).

 

 

Lese(vor)zeichen zum 13.4. [=Gründonnerstag]

Sie verliebte sich beim Tanzen in den Weinvertreter Michael Gottfried – so wurde aus Gesina die berüchtigte Gesche Gottfried, verwitwete Miltenberg, geborene Timm …

Lesezeichen ENGEL VON BREMEN
Hermann Syzygos: DER ENGEL VON BREMEN. – Das Buch zum Thema Gesche Gottfried erscheint am Gründonnerstag, 13.4.2017, denn bei Grün denken wir auch an Giftgrün, das arsenhaltige Schweinfurter Grün. Das ist die schlechte Nachricht – nun die gute: Am Gründonnerstag wird traditionell noch heute grünes Gemüse und Kräuter zum Essen gereicht. Dies verbindet das Fasten in der Karwoche und die Erinnerung an das letzte Abendmahl mit der Vorstellung, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen wird, die vor Krankheiten und Vergiftungen schützen soll.

ROCK’n’READ 3.6.2016

Leseprobe

Ein Gedicht

Meine Chancen sind gering

Einer Weißwurst auf der Tanzfläche zu begegnen

Dafür ist sie zu klein

Als Partnerin wäre sie aber

Handlich

Schmiegsam

Mit süßem Senf und einer Laugenbrezel

Ein Gedicht

= = =

Zvonko Plepelić

Rock'*n'Read 3.6.2016
Buchvorstellung mit Autor Zvonko Plepelić
und der wunderbaren Musikerin Mélinée mit ihren „melankomischen“ Chansons.

Am Freitag den 3. Juni 2016: WitZels Rock’n’Read Abend

Und Wolfgang Endler ist angefragt – es gibt also ein volles Programm, bei dem kein Auge trocken bleibt!

Emse Bremse und Olle Ihmchen (57)

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?“,

sang Erna fröhlich Goethes Mignon-Lied in die Runde,

Mignon
Mignon mit den Zügen der Schauspielerin Constanze Le Gaye, Gemälde von Wilhelm von Schadow, 1828, Bildquelle: Wiki.

 

(wo) Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!“

Näh, das Land, wo die Zitronen blühn, kenn ick nich“, antwortete Emse Bremse, „aba ick kenne ein grenzenloses Land, wo langsam alle außer den Regierungsbedienern und -bediensteten mit sauren Gesichtern rumloofen, wa.“

_

 Meinst du das Land der Neoliberalalas, Emse Bremse?“, frug Olle Ihmchen.

_

Moment mal, Männer!“, rief Erna dazwischen, „wir hatten doch abgemacht, dass wir hier keine politischen Witze machen wollen.“

Und warum nicht, Erna? Weil uns das Lachen vergangen ist oder weswegen?“, knurrte Emse Bremse.

Nein, nicht deswegen“, schüttelte Erna den Kopf, „sondern weil Politik ein schmutziges Geschäft ist und den Charakter verdirbt. Deshalb müssen Politiker immer wieder gewechselt werden wie Windeln, aus dem gleichen Grund.“