Lassalle und seine Helena

Es ist natürlich schöner, sich mit dem Leben zu beschäftigen als mit dem Sterben, aber beides gehört ja seit dem Sündenfall (siehe Abbildung) zusammen in unserer Welt, aus der niemand lebend herauskommt.

Cover-Breviarium_Grimani
© 1498 Breviarium Grimani; Titelbild desselben. [Erscheint, wenn Gott will = deo volente, wie die Altphilologen sagen, 2020 als Monatskalender im worttransport.de Verlag].

Ferdinand Lassalle erinnert mich an Heinrich von Kleist, der zielstrebig nach einer Partnerin für gemeinsamen Selbstmord suchte, bis er denn Henriette Vogel fand und mit ihr zu jenem Platz am Wannsee wanderte, wo es jetzt einen Gedenkstein gibt.

HvKleist-Wannsee
© wiki, Von OTFW, Berlin – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18005333

Bei Ferdinand Lassalle und seiner schönen Helena von Dönniges hatten sich offensichtlich auch zwei Unglücksvögel gesucht und gefunden, wenn auch die Todeszeitpunkte nicht zusammenfielen. Er hat sich wegen seiner Helena duelliert und dabei den Tod gefunden. Deshalb hat sie bei den Sozis als „Lassalles Mörderin“ gegolten und sich später mit einem Buch gerechtfertigt: „Meine Beziehung zu Lassalle“, Breslau 1879.

HvDoenniges
© 1872 Karl Klietsch.

Daraus habe ich ein lesefreundliches Buch gemacht. Ich lese und denke nämlich gerne mit, lieber Leser … das Buch erscheint zum Geburtstag der Helene von Dönniges am 21. März [Frühlingsanfang]. Ich erlaube mir hier AUA-AU-Ausnahmsweise mal Werbung in eigener Sache:

Titelbild-HvDoenniges
[Frisch gemacht und neu herausgegeben von H. F. Witzel] Helene von Dönniges: „Meine Beziehung zu Ferdinand Lassalle“, erscheint am 21. März 2019 im worttransport.de Verlag.

Uneigennützig werbe ich hier dagegen für die HAP-Grieshaber-Ausstellung in meiner Nachbarschaftskirche Genezareth.
Anschließend bin ich mit Jutta ins Café Lux gegangen, denn im Café Selig war es uns zu laut und voll. Ich wundere mich echt, daß da überhaupt noch einer hingeht, wenn es dort immer so voll ist!

Berlin Neukölln, 29. Januar 2019

Herbert Witzel

REZENSION: beziehungsweise Café Milath

Hier wird mein neues Buch besprochen:

TrokkenPresse, Anja  Wilhelm: Für Sie gelesen

beziehungsweise Café Milath

132 Seiten, 20 farbige und 7 schwarzweiße Abbildungen

ISBN 978-3-944624-77-7; EUR 14,00

Bestellungen über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag:
https://worttransportdotde.wordpress.com/2017/10/09/herbert-witzel-bzw-cafe-milath-2/

 

Do., 7.9., 20 Uhr in Neukölln

Bücher, Bilder und Lieder aus der Nachbarschaft

Vorankündigung frisch aus meinem Notizbuch:

Do., 7.9.,20 Uhr im Warthe-Mahl
Handarbeit des Hauses Witzel.

Auf ein Neues!

Koop 12049 und 12051 Bevantgarde Neukölln Nord:

Neukölln-Termine.
Fürn Kopf und fürn Kalender, Terminer oder was auch immer – jedenfalls für „Sie und auch Sie und eventuell noch Sie“ (Wolfgang Neuss) und Dich und uns.

Do., 15.6., 20 Uhr

Witzels Worttransport

Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume
Witzels Worttransport im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60, jeden dritten Donnerstag im Monat.

im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60

mit Joachim Gies (Saxophon):

joachim gies-Foto: Christoph Damm
Am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume: Joachim Gies – Foto: Christoph Damm.

Der Schamane des Saxophons sorgt für Good Vibrations;

mit Hans-Albert Wulf (Buchvorstellung: „FAUL! Der lange Marsch in die kapitalistische Arbeitsgesellschaft“):

Buchvorstellung Hans-Albert Wulf
Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume, Warthestraße 60, mit Hans-Albert Wulfs Buchvorstellung.

Das Faultier im Hamsterrad kommt zu Wort;

mit Wolfgang Endler am Gedankenblitz;

Die Feder vom Café Plume nimmt uns unter die Fittiche.

Cafeplume-Warthe60

und ich.

Herbert_Witzel
Herbert Witzel, der singende Verleger – „besser als ein verlegener Sänger“ (Wolfgang Endler).

 

 

? Versteh ich nicht [Kannitverstan].

Wer wissen will, was Heimat ist:

Dieses Haus war Johann Peter Hebels Heimat (Foto: Von Wladyslaw, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15151257).

Johann Peter Hebels Heimathaus
Johann Peter Hebels Heimat – Merkels GroKo-Kamarilla hat hier übrigens Schweigepflicht, weil sich sonst sämtliche Balken biegen und alles genauso zusammenkracht wie das Land unserer Mütter und Väter beim EU-Tag der offenen Tür.

Hier lese ich Hebels KANNITVERSTAN vor, weil es eine meiner Lieblingsgeschichten ist: http://volkslesen.tv/?s=Kannitverstan

Singen tue ich übrigens auch, und zwar am 20. April (2017) um 20 Uhr in Berlin Neukölln, Warthestraße 60, im Café Plume.

Lese(vor)zeichen zum 13.4. [=Gründonnerstag]

Sie verliebte sich beim Tanzen in den Weinvertreter Michael Gottfried – so wurde aus Gesina die berüchtigte Gesche Gottfried, verwitwete Miltenberg, geborene Timm …

Lesezeichen ENGEL VON BREMEN
Hermann Syzygos: DER ENGEL VON BREMEN. – Das Buch zum Thema Gesche Gottfried erscheint am Gründonnerstag, 13.4.2017, denn bei Grün denken wir auch an Giftgrün, das arsenhaltige Schweinfurter Grün. Das ist die schlechte Nachricht – nun die gute: Am Gründonnerstag wird traditionell noch heute grünes Gemüse und Kräuter zum Essen gereicht. Dies verbindet das Fasten in der Karwoche und die Erinnerung an das letzte Abendmahl mit der Vorstellung, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen wird, die vor Krankheiten und Vergiftungen schützen soll.