Bugenhagen, Braunschweig

Heute, 24. Juni, hat Johannes Bugenhagen (1485 bis 1558) Geburtstag, der die
Reformation nach BS brachte. Das weiß ich aber erst, seit ich
Braunschweig von Berlin aus betrachte.

– In der Johanniskirche am Ende der Leonhardstraße, wo ich konfirmiert wurde, befand sich sein Bild an
der Wand und ich hab mich immer gewundert, wer das sein soll. – Immerhin
hat er Martin Luther verheiratet mit Katharina von Bora.

Katharina von Bora (Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren, 1526)

Kleine Anekdote zu letzterer, die mit acht anderen Nonnen Ostern 1523
versteckt in leeren Fässern aus dem Kloster ausbrach, so wie sich heute
manchmal Knackis in leeren Mülltonnen verstecken: Nachdenkliche
Zeitgenossen meinten, es sei den Nonnen mehr um Freier als um Freiheit
gegangen.

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Hier folgt noch ein wunderbarer Beitrag zu BlackLivesMatter – ich bitte vielmals um Entschuldigung, daß auch ein weißer älterer Mann dabei ist:

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„Mutter Eva“

Heute, am 21. Juni, wurde Eva von Tiele-Winckler zur Herrlichkeit befördert.

Eva von Tiele-Winckler (1860 bis 1930)

Das lebendige Gotteswort

Das Wort ist ein Hammer, der Felsen zerschmettert,
das Wort ist ein Sturmwind, der Wälder entblättert,
eine Feuerflamme, die glüht und brennt,
ein Opfermesser, das schneidet und trennt
Geist, Seele, Fleisch, auch Mark und Bein;
nichts, gar nichts darf ihm verborgen sein.
Es ist ein Pfeil, und der trifft ins Herz,
ein Balsam ist es und lindert den Schmerz;
es ist ein Licht in dem dunklen Tal,
es ist ein leuchtender Sonnenstrahl;
das Wort ist eine grünende Au’,
es ist ein Manna, ein Himmelstau;
auf dürre Herzen ein fruchtbarer Regen,
des Fußes Leuchte auf allen Wegen.

Dem Hungernden ist es stärkende Speise,
dem Wandrer ein Stab auf der Lebensreise,
dem Dürstenden ein belebender Trank,
dem Fröhlichen Lied und Lobgesang.
Ein starker Trost der betrübten Seele,
des Armen Reichtum, daß nichts ihm fehle,
und wenn der Feind voll Ingrimm droht:
eine Felsenfestung in Angst und Not.
Vor diesem Wort muß die Hölle erbeben,
mit einem Wort: Das Wort ist Leben;
und Leben weckt es, und Leben wirkt es,
und unermeßliche Schätze birgt es,
und wenn einst Himmel und Erde vergehn:
das Wort – das Wort bleibt ewig bestehn!

Eva von Tiele-Winckler

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Den passenden Musikbeitrag liefern uns heute JEHOVAH SHALOM ACAPELLA:

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Das Licht der Welt

Heute können wir den Geburtstag von Heinrich Kemner feiern, er hat 19. Juni 1903 das Licht der Welt erblickt.

Heinrich Kemner (* 19. Juni 1903 bis † 13. Juni 1993)

Ich hab ihn nie persönlich kennengelernt, aber seinen Büchern viel zu verdanken. Bei Wikipedia steht einiges über ihn, das ich hier nicht unbedingt herkopieren muß: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Kemner

Und im Rahmen von „Black Lives Matter“ lasse ich hier noch einmal Sister Rosetta Tharpe zu Wort und Klang und laufenden Bildern kommen, die „Godmother of Rock’n’Roll“, mit einem wunderbaren Pionier-Musikfilmchen:

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„Zur Herrlichkeit befördert“

So formuliert es die Heilsarmee. Ich meine heute ihn hier, am 18. Juni 2021, im Jahre der Lockerungen des LockDowns:

Albert Knapp ( † 18. Juni 1864 in Stuttgart)

Abbildung: Von Johann Michael Holder – eingescannt aus: Werner Fleischhauer: Das Bildnis in Württemberg 1760–1860. Geschichte, Künstler und Kultur, Metzler : Stuttgart 1939, S. 135., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26458373 Design: Studio Witzel.

Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp. (Wikipedia.)

Diesen allerersten Tierschutzverein gründete er auf ein felsenfestes Fundament, nämlich den Römerbrief, und zwar Kapitel 8, Verse 18 bis 23:

Röm 8,18Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
Röm 8,19Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
Röm 8,20Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:
Röm 8,21Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Röm 8,22Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.
Röm 8,23Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.
<https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/roem8.html&gt;

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als Tiere in Deutschland vor der Quälerei des „Schächtens“ aus sog. „religiösen Gründen“ geschützt wurden. Ein Gott, der so etwas verlangt, kann mir gestohlen bleiben, und wer unbedingt meint, Tiere bei lebendigem Leibe verbluten lassen zu müssen, der soll dahin gehen, wo sein Gottesstaat herrscht und Tiere auf diese Art totgequält werden. Die islamische Welt ist groß genug.

Ich bin sozialisiert worden mit dem Spruch:

„Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz.“

Das gilt auch für „religiöse“ Scherze.

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Damit dieser Beitrag nicht zu dröge ist, hier noch etwas Rock’n’Roll:

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Corona-Krieg? Nein Danke.

Bildquelle: https://orthpedia.de/index.php/Datei:Schemaja,_Prophet.jpg.

Ich erinnere mich und Dich und Sie und uns an Schemaja via Wikipedia:

Schemaja, der Prophet

Schemaja ist ein Prophet, dessen Wirken in die Zeit Rehabeams, des ersten Königs von Juda nach der Reichsspaltung, fällt. Er trägt den Titel „Mann Gottes“. Er richtet an Rehabeam die Warnung, nicht gegen das Nordreich Israel in den Krieg zu ziehen, da dessen Bewohner Brüder seien. Rehabeam unterlässt daraufhin den Kriegszug (1 Kön 12,21–24 EU).

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Meine Landsleute sind meine Brüder. Im Ausland heißen sie „Deutschländer“.

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Sure 9, 30

Heute, 12. Juni, hat Anne Frank Geburtstag (Foto:Von Anonym – http://www.annefrank.org/nl/Anne-Frank/De-nazis-bezetten-Nederland/Naar-het-Joods-Lyceum/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68542166) .

Koran, Sure 9, Vers 30: „Die Juden sagen: „ʿUzair ist Allahs Sohn“, und die Christen sagen: „Al-Masīḥ ist Allahs Sohn.“ Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen!“

Der Islam ist die einzige Religion, die gezielt den Hass auf Juden und Christen propagiert. Wer diesen Hass unterstützt, sei es durch Geld, gute Worte oder entsprechende Predigten, der ist mein Feind. Ich bete für ihn.

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