Do., 15.6., 20 Uhr

Witzels Worttransport

Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume
Witzels Worttransport im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60, jeden dritten Donnerstag im Monat.

im Café Plume, Neukölln, Warthestraße 60

mit Joachim Gies (Saxophon):

joachim gies-Foto: Christoph Damm
Am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume: Joachim Gies – Foto: Christoph Damm.

Der Schamane des Saxophons sorgt für Good Vibrations;

mit Hans-Albert Wulf (Buchvorstellung: „FAUL! Der lange Marsch in die kapitalistische Arbeitsgesellschaft“):

Buchvorstellung Hans-Albert Wulf
Witzels Worttransport am 15.6., 20 Uhr, im Café Plume, Warthestraße 60, mit Hans-Albert Wulfs Buchvorstellung.

Das Faultier im Hamsterrad kommt zu Wort;

mit Wolfgang Endler am Gedankenblitz;

Die Feder vom Café Plume nimmt uns unter die Fittiche.

Cafeplume-Warthe60

und ich.

Herbert_Witzel
Herbert Witzel, der singende Verleger – „besser als ein verlegener Sänger“ (Wolfgang Endler).

 

 

ROCK’n’READ 3.6.2016

Leseprobe

Ein Gedicht

Meine Chancen sind gering

Einer Weißwurst auf der Tanzfläche zu begegnen

Dafür ist sie zu klein

Als Partnerin wäre sie aber

Handlich

Schmiegsam

Mit süßem Senf und einer Laugenbrezel

Ein Gedicht

= = =

Zvonko Plepelić

Rock'*n'Read 3.6.2016
Buchvorstellung mit Autor Zvonko Plepelić
und der wunderbaren Musikerin Mélinée mit ihren „melankomischen“ Chansons.

Am Freitag den 3. Juni 2016: WitZels Rock’n’Read Abend

Und Wolfgang Endler ist angefragt – es gibt also ein volles Programm, bei dem kein Auge trocken bleibt!

Emse Bremse und Olle Ihmchen (25)

Ansichtskarte-Neukölln
Design: WitZels Worttransport. Fotos: Wiki (groß); Lothar Schneeberger (Detail).

Olle Ihmchen hat sich an Ultimo ziemlich die Kante gegeben, klettert am Hermannplatz mit letzter Kraft in ein Taxi und verlangt: „BiBitte fafahren Se mir nanach NeuNeukölln zuzum HeHermannplalatz!“

„Mein Herr, wir SIND am Hermannplatz“, sagt der Fahrer.

Olle Ihmchen zückt sein Portemonnaie und gibt ihm einen 10-Euro-Schein: „StiStiStimmt so! Aba das nänächste Mal fafahrn Se nich so schnell, die Raserei kann Sie den P-Schein kosten.“

😉

Emse Bremse und Olle Ihmchen (20)

Dieses Mal bleibt Olle Ihmchen außen vor, denn wir spielen Mäuschen beim Ehepaar Emse und Erna Bremse, aber nicht im Schlafzimmer, wie das gestern noch im Zeitalter der Obszönität modern war, sondern im Auto. Emse Bremse vergaß am Morgen Ernas Geburtstag, deswegen hängt heute der Haussegen schief. Zum Ausgleich hat er sie zu WitZels Buntem „Rock’n’Read“-Abend in RAUM B eingeladen und kurvt nun schon eine Viertelstunde lang um den Block, weil er keinen Parkplatz findet.

„Das sieht dir mal wieder ähnlich“, säuselt die immer noch etwas missgestimmte Erna. „Alle finden einen Parkplatz, nur du nicht.“

😉

PS: Das war natürlich alles nur ein Scherz zur allgemeinen neuköllnischen Bevölkerungsbelustigung – wer sich zu WitZels Gute-Laune-Veranstaltungen auf den Weg macht, der braucht höchstens einmal um den Block zu fahren und findet garantiert einen Parkplatz. Der Landwehrkanal ist auch nicht weit weg, wir sind also dito auf dem Wasserweg erreichbar, und wenn Flughafen Tempelhof erst wieder eröffnet ist, dann auch aus der Luft mit dem „Überflieger Marke Messerschmitt“, um hier mal aus meinem Lied „Hallo, Tänzerin durch die Galaxis!“ zu zitieren.

Tempelhof
Foto: Wiki; Beschriftung: WitZels Worttransport.

Emse Bremse und Olle Ihmchen (19.a)

(Emse Bremse und Olle Ihmchen Nr. 19 hab ich rausgeschmissen, weil: hat nix getaugt. – Das hab ich aber erst drei Tage später geblickt. HeWi.)

Ansichtskarte-Neukölln
Design: WitZels Worttransport. Fotos: Wiki (groß); Lothar Schneeberger (Detail). „Ansichtskarten sind Ansichtssache.“ OSCAR WILDE.

„Na, Olle Ihmchen, fragt Emse Bremse, als sie sich in Neukölln am Hermannplatz begegnen, „kommst du gerade vom Angeln, mit diesem Haken im Ohrläppchen?“

Olle Ihmchen schüttelt den Kopf. „Nein, ich war gerade Urban Gardening. Der Silberhaken ist mein neues Piercing.“

– „Urban Ga…ga?“ Emse Bremse wundert sich. „Was ist das denn?“

– „Gärtnern in der Stadt. Wir reden doch jetzt alle EUnglisch, das ist voll angesagt. Angeln geh ich heute nachmittag, Urban Fishing, das kannste dir schon mal ins Vokabelheft schreiben. Aber jetzt geh ich hier bei Karstadt erst mal Shopping. Und wenn ich Shopping gemacht hab, dann leg ich mich zu Hause in der Urbanstraße auf meine Terasse.“
– „Was denn“, staunt Emse Bremse, „deine Freundin Therese haste jetzt auch umbenannt?“

Emse Bremse und Olle Ihmchen (17)

Neulich waren Olle Ihmchen und Emse Bremse beim Neuköllner Kegelabend im EU-Treff „Alle Neune“. Der heißt so, weil unsere Heimat das große Glück hat, von neun EU-Ländern umgeben zu sein, die alle nur unser Bestes wollen, nicht wahr, z.B. unsere Autos, unsere Arbeitsplätze und unsere Immobilien. Nur unsere Volksvertreter, diese Fachkräfte dürfen wir behalten. Na, schönen Dank auch!

Kegelnde_Europäer

Illustration: Europäische Landschaft mit kegelnden Einheimischen.  Copyright: David Teniers d. J., 17. Jh.; Repro: (c) 2007 The Yorck Project.

Aber wie auch immer, Olle Ihmchen hat jedenfalls einen schlechten Tag und landet einen Nullwurf nach zwei andern, es war schon fast wie im Vorstand vom Berlin-Brandenburger Großflughafen Willy Wowereit.

Was in der Pulletik „BER“ heißt, nennen die Kegler „Pudel“ oder „Ratte“, je nach Gegend und Gebräuchen.

– „Ach, ick jloobe, es gibt auf der janzen Welt keenen, der noch schlechter kegelt als icke, wa“, seufzt er schließlich.

– „Kopf hoch, Olle Ihmchen“, tröstet ihn Emse Bremse. „Natürlich gibt es Leute, die noch schlechter kegeln als du, bloß die kegeln eben nicht.“

😉

 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (15)

Sitzen Emse Bremse und Olle Ihmchen im Lokal „Zum Steckenpferd“, warten auf WitZels Gute-Laune-Show am 6.6. ab 19 Uhr und fachsimpeln über die Fontäne von Schloß Pillnitz (siehe Abb.).

Fontaene-Pillnitz
Fontäne im Garten von Schloss Pillnitz. Foto: wiki; Urh.: Nikater.

– „Nu isset aba jenuch, wa“, brummt Olle Ihmchen, „nu muss ick erst ma ne Stange Wasser wegstellen.“ Er steht auf.
– „Wenn det so is“, sagt Emse Bremse, „denn kannste gleich für mich mit pullern.“
– „OK“, nickt Olle Ihmchen. Nach zehn Minuten ist er wieder da und knurrt: „Emse Bremse, du musstest ja gar nicht.“

😉

19.6.2015_Rock’n’Read-Abend (4)

Fröhliche Einladung nach Neukölln zu WitZels Buntem “Rock’n’Read”-Abend , wo in Laëtitias und Cristinas dreisprachigem RAUM B die Longlist Deutscher Buchpreis und das heißeste Girl der Berliner Livemusik am 19. Juni um halb acht Uhr abends “ABER HALLO!” sagen  😉  in Neukölln in Raum B, Wildenbruchstraße 4, 12045 Berlin – Stadtplan – am Freitag, 19. Juni 2015, 19:30 Uhr

4. Rock'n'Read
So sieht das Plakat aus, Design und Repro: Studio WitZel.

Unser Überraschungsgast schrieb den Roman
Kleine Kassa
Der Schlaueste ist Lehrling Georg Röhrs nicht. Doch er hat einen Traum: Liftboy in einem Hotel am Meer will er werden, mit seiner verschwundenen Jugendliebe Marlies den Nachtzug nehmen und aus der heimatlichen Enge fliehen. Als Georg über eine Leiche stolpert und unbeabsichtigt den Schwarzgeldkoffer seines Meisters entwendet, überstürzen sich die Ereignisse: An einem einzigen Wochenende verliert er Wohnung, Arbeit, Eltern, Freunde, Geld, Liebe und vielleicht ein Stückchen seines Verstandes und doch steht am Ende dieser halsbrecherischen Jagd eine neue, ungeahnte Freiheit.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.08.2014
Ina Hartwig ist nur mäßig enttäuscht, dass der Autor in seinem Debütroman noch nicht das ganz Finstre unterm Heidekraut hervorholt und stattdessen erst einmal einen liebenswerten Auszubildenden ins Rennen um Schwarz­geldkassen und Inselträume schickt und jede Menge Lüneburger Lokalkolo­rit. Gewitzt findet Hartwig die Handlung und ihr Arrangement allemal und originell Martin Lechners Heide-Helden. Sie hat ihren Spaß dran.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 23.04.2014
Wortkino vom Feinsten ist der Debütroman von Martin Lechner für Judith von Sternburg. Verfilmbar sei das Buch sicher gut, meint die Rezensentin, zieht aber die Lektüre vor, denn Lechner kann erzählen, dass jede Stumm­filmakrobatik, jeder der Splatterfilme, die der Held im Buch so liebt, dage­gen alt aussehen. Dass der Autor gekonnt mit expressionistischen Bildern und Zeichentrickästhetik hantiert, kann Sternburg begeistern. Etwas roman­tisch veranlagt sollte man als Leser aber schon sein, meint sie.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2014
Was für ein Debüt!, jubelt Oliver Jungen über Martin Lechners Roman aus der Heideprovinz. Dort geht eine Art Wozzeck-Wiedergänger um, der ei­gentlich flüchten will, sich aber immer tiefer in den „Heidekreis“ verstrickt. Für Jungen liest sich das nicht nur spannend und witzig wie ein Hel­ge-Schneider-Krimi, sondern auch mit erheblichem literarischem Genuss. Einen sympathischen Gejagten als Helden der Geschichte, tragisch und ko­misch, und sogar eine philosophische Ebene baut der Autor laut Jungen ein. Das geht auch als etwas surreales Gesellschaftspanorama durch, findet er und staunt über den Willen zur Form. Einfach virtuos, findet Jungen.

Alle Zitate aus dem sehr empfehlenswerten Kulturmagazin Perlentaucher.

Mit dem Autor und Textperformer Wolfgang Endler

und mit Herbert WitZel (zu mir gibt es keinen Link, denn ich bin ja sowieso hier).

 

 Mehr dazu gibt’s durch einen KLICK hier zu lesen – sogar mit Bildern !!!


 

Emse Bremse und Olle Ihmchen (13)

Nix wie hin!
Nix wie hin am 6.6.2015, 19:30 Uhr! – Foto: Wolfgang Schulz (DANKE), Grafik Design: Chief Red Arrow. – Rechts sehen wir übrigens die Neuköllner Feuerwehr.

„Na, sag mal“, fragt Emse Bremse den Olle Ihmchen, als sie sich mal wieder in Neukölln im „Steckenpferd“ treffen, Emser Straße 8, wo am Sonnabend, 6.6.2015, 19:30 Uhr, bei WitZels Gute-Laune-Show im Raum für Festlichkeiten die Berliner Luft brennt, „wenn ich dich so reden höre, dann muss euer Chef Rudi Raffke ja ein ganz fieser schlimmer Finger sein. Ist er denn auch mal freundlich?“
– Olle Ihmchen denkt lange nach, bis er schließlich sagt: „Bei Gewitter ist er freundlich.“
– „Ach was?“
– „Doch, doch. Da lächelt er immer, weil er glaubt, er wird gerade fotografiert.“

😉

Emse Bremse und Olle Ihmchen (12)

„Unser Chef Rudi Raffke behandelt uns wie rohe Eier, wa“, erzählt Olle Ihmchen seinem Kumpel Emse Bremse, als sie sich mal wieder in Neukölln im „Steckenpferd“ treffen, wo am Sonnabend, 6.6.2015, 19:30 Uhr, bei WitZels Gute-Laune-Show im Raum für Festlichkeiten die Berliner Luft brennt.
– „Ach was?“, wundert sich Emse Bremse.
– „Doch, doch“, nickt Olle Ihmchen. „Er haut uns jeden Tag in die Pfanne.“

Zum-Steckenpferd
Foto: Wolfgang Schulz (http://www.artkybernetik.de/). DANKE.